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Studie: Jeder fünfte Schüler trinkt regelmäßig Energy-Drinks | BR24

© Jonathan Brady

Energy-Drinks

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    Studie: Jeder fünfte Schüler trinkt regelmäßig Energy-Drinks

    Übergewicht, Schlafstörungen und Hyperaktivität - das können die gesundheitlichen Folgen des erhöhten Konsums von Energy-Drinks sein. Nach einer Untersuchung der Krankenkasse DAK greift beinahe jeder fünfte Schüler regelmäßig zu den Getränken.

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    Nach einer Untersuchung der Krankenkasse DAK nimmt fast jedes fünfte Schulkind regelmäßig Energy-Drinks zu sich. Daraus resultierten negativen Folgen für die Gesundheit: Bei den Mädchen und Jungen der fünften bis zehnten Klassen, die Energy-Drinks konsumieren, seien Übergewicht, Schlafstörungen und Hyperaktivität besonders häufig.

    Fast 20 Prozent aller Schüler konsumieren regelmäßig Energy-Drinks

    Die DAK hat die nach ihren Angaben repräsentative Studie mit dem Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in 13 Bundesländern gemacht. Rund 14 000 Mädchen und Jungen aus mehr als 900 Schulklassen wurden demnach befragt.

    Nach den DAK-Untersuchungen trinken 19 Prozent der Mädchen und Jungen in den genannten Jahrgangsstufen mindestens einmal im Monat Energy-Drinks. 6 Prozent tun das wöchentlich, 3 Prozent täglich.

    Von den täglichen Energy-Drink-Konsumenten sind den Angaben zufolge zwei Drittel männlich. "Gerade für Heranwachsende sind aufputschende Softdrinks bedenklich", sagte der DAK-Vorstandsvorsitzende Andreas Storm. "Sie enthalten viel Koffein, sind extrem gesüßt und stecken voller synthetischer Zusatzstoffe."

    Gesundheitsprobleme durch regelmäßigen Konsum von Energy-Drinks

    Die Energy-Drinks verliehen keinen Powerschub, sondern könnten zu massiven Gesundheitsproblemen führen. "Wir sehen insbesondere bei Schlafproblemen, Übergewicht und Hyperaktivität einen Zusammenhang", sagte IFT-Studienleiter Reiner Hanewinkel. Dieser zeige sich schon, wenn Kinder und Jugendliche etwa einmal im Monat regelmäßig einen Energy-Drink zu sich nehmen - und werde extrem deutlich bei vieltrinkenden Jugendlichen.

    So berichteten fast zwei Drittel (63 Prozent) der Jungen und Mädchen mit täglichem Konsum von Problemen beim Ein- oder Durchschlafen. In der Gruppe derjenigen, die nie oder nur selten Energy-Drinks trinken, seien Schlafstörungen deutlich seltener (41 Prozent). Die DAK forderte, Energy-Drinks besser zu kennzeichnen.

    Bisher müssten die Hersteller über konkrete Gesundheitsrisiken nicht informieren.