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Streit um Hongkong: China verhängt Sanktionen gegen die USA | BR24

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Der prodemokratische Protest um die Zukunft Hongkongs wird wieder auf der Straße ausgetragen - aber nicht nur da. Nachdem US-Präsident Trump sich klar auf die Seite der Demonstranten gestellt hat, kündigt China Sanktionen gegen die USA an.

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Streit um Hongkong: China verhängt Sanktionen gegen die USA

Weil die USA die Demokratiebewegung in Hongkong unterstützen, hat die chinesische Regierung in Peking jetzt Sanktionen, unter anderem gegen US-Kriegsschiffe, verhängt. Auch Maßnahmen gegen Nichtregierungsorganisationen seien in Arbeit.

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Nachdem die USA vergangene Woche Gesetze zur Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong erlassen haben, reagierte China nun mit Sanktionen. "Ab sofort" dürften keine US-Kriegsschiffe mehr in Hongkong Zwischenhalt einlegen, so eine Außenamtssprecherin in Peking. Außerdem seien Strafmaßnahmen gegen US-Organisationen in Arbeit.

Vorwürfe gegen NGOs

Den Nichtregierungsorganisationen, wie Human Rights Watch und Freedom House, warf die Sprecherin vor, sich "schlecht" verhalten zu haben.

US-Präsident Donald Trump hatte vergangene Woche die vom Kongress beschlossenen Gesetze zur Untersützung Hongkongs unterzeichnet und damit wütende Proteste Chinas hervorgerufen. Die Gesetze sehen unter anderem die Rücknahme bestehender Handelsprivilegien vor, wenn die Menschenrechte in Hongkong nicht beachtet werden.

In der ehemaligen britischen Kronkolonie gibt es seit sechs Monaten Massenproteste gegen die China-treue Führung, die immer häufiger in Gewalt umschlagen. Seit der Rückgabe 1997 an China wird Hongkong nach dem Grundsatz "ein Land, zwei Systeme" autonom regiert.

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Weil die USA die Demokratiebewegung in Hongkong unterstützen, hat die chinesische Regierung in Peking jetzt Sanktionen, unter anderem gegen US-Kriegsschiffe, verhängt. Auch Maßnahmen gegen Nichtregierungsorganisationen seien in Arbeit.