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Stiftung Warentest: Stilles Mineralwasser oft belastet | BR24

© picture alliance/Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Stiftung Warentest: Stilles Mineralwasser oft belastet

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    Stiftung Warentest: Stilles Mineralwasser oft belastet

    Die Stiftung Warentest hat 32 natürlichen Wässern ohne Kohlensäure getestet. In den Produkten fanden die Tester auch Keime, die vor allem Menschen mit schwachem Immunsystem gefährlich werden können. Leitungswasser ist eine kostengünstige Alternative.

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    Stille Mineralwässer sind laut Stiftung Warentest oft mit Keimen oder kritischen Stoffen belastet oder mit Spuren aus Landwirtschaft und Industrie verunreinigt. Im Test von 32 natürlichen Wässern ohne Kohlensäure erhielten nur 15 Produkte die Note "gut", wie Stiftung Warentest am Mittwoch mitteilte. Zwei Wässer mit Bio-Label beurteilten die Tester sogar mit "mangelhaft" - in einem fanden die Prüfer außergewöhnlich viele Keime.

    Stilles Mineralwasser: Auch gefährlichen Krankenhauskeim gefunden

    Stiftung Warentest nahm 32 natürliche Mineralwässer unter die Lupe, darunter drei Wässer, die als Baby-Mineralwasser angeboten werden, sowie sechs mit Bio-Label. In den beiden mit "mangelhaft" bewerteten Produkten fanden die Tester auch Keime, die vor allem Menschen mit schwachem Immunsystem gefährlich werden können. Besonders bedenklich sei ein Krankenhauskeim, gegen den viele Antibiotika versagen und der selbst für Gesunde ein geringes Risiko birgt.

    Stiftung Warentest: Leitungswasser als Alternative

    Spezielle Baby-Wässer sind laut Stiftung Warentest unnötig. Sie rät, Nahrung für Babys in den ersten Monaten zur Sicherheit nur mit abgekochtem Wasser zuzubereiten. Auch für alle anderen Menschen empfehlen die Tester das Wasser aus dem Hahn. Es sei genauso gut und deutlich günstiger als stilles Wasser aus der Flasche.