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Stiftung Warentest: Sind Flüge bei Vergleichsportalen billiger? | BR24

© dpa-Bildfunk/Christoph Schmidt

Archivbild: Flieger über Stuttgart

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    Stiftung Warentest: Sind Flüge bei Vergleichsportalen billiger?

    Stiftung Warentest hat bei einem Preisvergleich herausgefunden, dass Flugreisen bei Vergleichsportalen nicht billiger sondern teurer sind. Im Durchschnitt verlangen die Portale rund 30% mehr.

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    Ein Vergleichsportal im Internet ist nicht immer eine gute Idee - zu diesem Schluss kommt die Stiftung Warentest nach einem Preisvergleich bei Flugreisen. Demnach war der Preis inklusive aller Leistungen bei einem Vergleichsportal fast immer höher als direkt bei der Fluggesellschaft. Im Schnitt zahlten die Tester bei ihren Stichproben gut ein Drittel mehr.

    Keine Provision: Vergleichsportale müssen anders Geld verdienen

    Grund dafür ist, dass die Portale von Fluggesellschaften keine Provision bekommen, zugleich aber Geld verdienen müssen, wie die Stiftung am Donnerstag erklärte. Deshalb böten sie Serviceleistungen der Airlines mit Aufschlag an - so koste etwa das Aufgabegepäck von Düsseldorf nach Paris bei Air France 25 Euro, beim Portal fluege.de hingegen mit 35,10 Euro 40 Prozent mehr.

    Flüge bei direkt bei der Airline buchen

    Die Tester fanden zudem Aufschläge bei Steuern, Gebühren und der Sitzplatzbuchung. Verbrauchern empfahlen sie daher, die Preise für Flüge zwar bei Flugportalen zu vergleichen. "Buchen Sie Flüge aber direkt bei der Fluggesellschaft", riet Roman Schukies von der Stiftung Warentest.

    Stiftung Warentest: 22 Flüge verglichen

    Für die Untersuchung verglichen die Tester insgesamt 22 Flüge mit vier Fluggesellschaften von Berlin nach München und Palma de Mallorca, von Hamburg nach Oslo und von Düsseldorf nach Paris. Untersucht wurden die Portale Bravo-Fly, Opodo, Fluege.de; Flug24.de, Airline-direct.de und Billigfluege.de