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Stiftung Warentest rät von Bambusbechern und Waschnüssen ab | BR24

© picture alliance / dpa Themendienst

Stiftung Warentest rät von Bambusbechern und Waschnüssen ab

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    Stiftung Warentest rät von Bambusbechern und Waschnüssen ab

    Einwegbecher aus Plastik belasten die Umwelt. Becher aus Bambus sollen eine Alternative sein, gut für Umwelt und Gesundheit. Die Stiftung Warentest hat in Bambusbechern nun den Kunststoff Melaminharz sowie krebserregende Schadstoffe gefunden.

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    Bambusbecher und Waschnüsse sind laut einem Bericht von Stiftung Warentest keine geeigneten ökologischen Alternativen zu herkömmlichen Kaffeebechern und Waschmitteln. Das schreibt die Verbraucherorganisation in der Augustausgabe ihres Newsletters.

    Stiftung Warentest: Bambusbecher enthalten Schadstoffe

    Käufer von Bambusbechern bekämen durch falsche Werbeversprechen den Eindruck, sie würden ein reines Naturprodukt erwerben. Die Tester fanden den Angaben zufolge jedoch in allen Getränkebehältern den Kunststoff Melaminharz. In sieben von zwölf untersuchten Gefäßen hätten sie außerdem giftige Stoffe nachweisen können, die Nieren- und Blasenerkrankungen sowie Krebs auslösen können.

    Umweltschutz: Nüsse und Kastanien können Waschmittel nicht ersetzen

    Auch von Nüssen und Kastanien als Waschmittelersatz rät die Stiftung Warentest ab. Die Wäsche vergraue, und die Naturprodukte schafften es nicht, Flecken zu entfernen. Da die Nutzer einen erneuten Waschgang starten müssten, um saubere Wäsche zu erhalten, habe die Verwendung von Nüssen und Kastanien auch keinen ökologischen Wert. Damit steige nur der Strom- und Wasserverbrauch. Zudem würden durch den Waschgang vergraute Textilien unnötig schnell entsorgt. Als weiteren Nachteil nennen die Verbraucherschützer die mögliche Verkalkung der Waschmaschine, da Kastanien und Nüsse keine Wasserenthärter enthielten.