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Stiertreiben in Pamplona: Brutaler Abschluss | BR24

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Beim letzten Stiertreiben im Rahmen des San-Fermin-Festes in Pamplona sind insgesamt drei Menschen auf die Hörner genommen worden. Sie kamen laut Behörden dem größten und schwersten Kampfbullen in die Quere.

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Stiertreiben in Pamplona: Brutaler Abschluss

Am letzten Tag der traditionellen Hatz wurden in Pamplona drei Menschen von Stieren auf die Hörner genommen. Insgesamt acht Mal wurden bei der Fiesta in der spanischen Stadt die Stiere losgelassen, 35 Menschen wurden dabei teilweise schwer verletzt.

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Das letzte Stiertreiben im Rahmen des San-Fermín-Festes in Pamplona ist besonders brutal zu Ende gegangen: Insgesamt drei Menschen wurden bei der achten Hatz am Sonntag auf die Hörner genommen, wie die Behörden der nordspanischen Region Navarra mitteilten.

Ein 30-jähriger Australier wurde am linken Bein aufgespießt und durch die Luft gewirbelt. Ein weiterer Australier und ein junger Mann aus Madrid bekamen die Hörner Rabaneros ebenfalls zu spüren. Zwei Teilnehmer hätten zudem Prellungen und Quetschungen erlitten, teilten die Ärzte mit. Verletzt wurde auch ein US-Bürger, der gerade ein Selfie machen wollte.

Insgesamt wurden somit 35 Läufer bei "San Fermín 2019" im Krankenhaus behandelt, mehrere mussten sich Operationen unterziehen. Hunderte weitere wurden vom Roten Kreuz behandelt.

Stiere werden nach der Hatz von Toreros getötet

Das Fest zu Ehren von San Fermín zieht jedes Jahr hunderttausende Touristen aus aller Welt an. Am berühmtesten ist dabei der Stierlauf: Dabei werden jeden Morgen Kampfbullen durch die historische Altstadt von Pamplona zur Arena getrieben, wo sie später von Toreros getötet werden.

Immer wieder werden Teilnehmer an der Stierhatz verletzt - allerdings gab es seit zehn Jahren keine Toten mehr. Im vergangen Jahr mussten insgesamt 42 Läufer im Krankenhaus behandelt werden, darunter zwei, die auf die Hörner genommen wurden.

Das Festival umfasst auch religiöse Prozessionen, Konzerte und nächtliche Trinkgelage. Es endet am Sonntag um Mitternacht mit einer großen Abschlusszeremonie.