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Staatsrechtler: Kinderrechte sollten ins Grundgesetz | BR24

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Staatsrechtler Joachim Wieland fordert Kinderrechte im Grundgesetz.

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Staatsrechtler: Kinderrechte sollten ins Grundgesetz

Neben den Rechten von Eltern müssten dringend auch die Kinderrechte ins Grundgesetz mit aufgenommen werden. Das fordert der Staatsrechtler Joachim Wieland im B5 Interview der Woche. Auch Klimaschutz und Migration sollten ins Grundgesetz.

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Bisher würden in Artikel 6 der Verfassung nur die Elternrechte betont. Kinder hätten ebenfalls Rechte, die wachsen, wie auch Kinder wachsen. Deshalb sei es angemessen, nun auch Kinderrechte ins Grundgesetz mit aufzunehmen. Das erklärte der renommierte Staatsrechtler Joachim Wieland von der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer im "Interview der Woche" auf B5 aktuell.

Grundgesetz sei erstaunlich aktuell

Erstaunlich aktuell ist nach den Worten des renommierten Staatsrechtlers das Grundgesetz aus dem Jahr 1949. Das ist für Wieland vor allem das Verdienst des Bundesverfassungsgerichts. Dieses habe mit seiner Rechtsprechung dafür gesorgt, dass das Grundgesetz nicht "versteinert" sei.

Dennoch gibt es nach Wielands Worten Bereiche, in denen Deutschlands Verfassung an moderne politische Herausforderungen angepasst werden müsste. Etwa beim Klimaschutz, der unter dem Begriff der Nachhaltigkeit Eingang in das Grundgesetz finden sollte.

Ebenso fordert der Staatsrechtler, dass das Thema Migration Verfassungsrang bekommt.