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SPD präsentiert Ideen für eine Vermögenssteuer | BR24

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Heute will das SPD-Präsidium ein Vermögenssteuer-Konzept vorstellen. Beifall gibt es schon jetzt von der Linken. Der Koalitionspartner Union hingegen winkt ab: Deutschland brauche genau das Gegenteil.

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SPD präsentiert Ideen für eine Vermögenssteuer

Die SPD hat ihre Pläne für eine Vermögensteuer vorgestellt. Die Steuer soll bei hohen Vermögen bei einem Prozent liegen und dem Staat bis zu zehn Milliarden Euro pro Jahr einbringen. Ein Gesetzentwurf und konkrete Zahlen liegen noch nicht vor.

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Geht es nach den Plänen der SPD soll nach rund 23 Jahren in Deutschland wieder eine Steuer auf hohe Vermögen erhoben werden.

Die Steuer soll bei einem Prozent des Vermögens liegen bei sehr hohen Vermögen auf bis zu eineinhalb Prozent. Dem Staat würde das bis zu zehn Milliarden Euro pro Jahr einbringen.

Abstimmung am Bundesparteitag

Da etwa 45 Familien in Deutschland so viel Vermögen wie 50 Prozent der Bundesbürger besitzen würden, bezeichnete Thorsten Schäfer-Gümbel die Wiedereinführung der Vermögensteuer als ein Thema der Gerechtigkeit.

Das Präsidum der Partei hat die entsprechenden Pläne heute verabschiedet und will am Bundesparteitag darüber abstimmen lassen.

Kritik aus Bayern

Bei Bayerns Staatsregierung stoßen die Pläne auf Ablehnung. "Die Vermögenssteuer ist ein alter Hut und ein Irrweg. Immer wieder zieht ihn die SPD aus der Tasche - immer wieder ohne Erfolg", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Sonntag. Eine Vermögenssteuer sei weder sinnvoll noch umsetzbar. "In einer sich abkühlenden Konjunktur führt dies zu einer massiven Belastung von Mittelstand und Arbeitsplätzen.

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Die SPD hat die Details vorgestellt, wie eine Vermögenssteuer aussehen könnte. Vermögen von Multimillionären und Milliardären sollen nach Willen der SPD mit einer jährlichen Steuer mit bis zu 1,5 Prozent belastet werden.