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Nach Morddrohungen: Grötsch beklagt gesellschaftliches Klima | BR24

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch hat selbst bereits Morddrohungen von Rechtsextremisten bekommen. In den Tagesthemen forderte er auch mehr Demokratie-Bildung in den Schulen.

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Nach Morddrohungen: Grötsch beklagt gesellschaftliches Klima

Morddrohungen von Rechtsextremisten: Nicht nur die Grünen-Abgeordneten Cem Özdemir und Claudia Roth sind betroffen, sondern viele andere - auch der SPD-Mann Uli Grötsch. In den ARD-Tagesthemen hat er betont, der Kampf gegen Rechts gehe uns alle an.

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Bei Uli Grötsch ist es schon ein paar Wochen her. Der Bundestagsabgeordnete aus der Oberpfalz bekam Morddrohungen aus der rechtsextremistischen Szene. Im Tagesthemen-Interview sagte er dazu, er habe das öffentlich gemacht, damit die Menschen in Deutschland sehen könnten, wie weit Rechtsextremisten gehen.

"Und es betrifft nicht nur uns Bundestagsabgeordnete, sondern das betrifft Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte und Menschen, die sich in zivilgesellschaftlichen Organisationen engagieren, jeden Tag." Uli Grötsch, SPD-Bundestagsabgeordneter

Grötsch fordert mehr Demokratie-Bildung an Schulen

Für Grötsch ist der Kampf gegen Rechts eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es gehe darum, das gesellschaftliche Klima, das sich in den letzten Jahren verändert habe, wieder dahin zu bringen, dass Deutschland auch in Zukunft ein weltoffenes und freies Land bleibe, betonte der gebürtige Weidener.

Unter anderem verlangte er mehr Demokratie-Bildung an den Schulen und in den Kitas: "Wir müssen ja an die Wurzel des Übels. Und das hat ganz viel mit Bildung zu tun."