Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

Software-Probleme bei Flugsicherung: Lufthansa streicht 46 Flüge | BR24

© dpa-Bildfunk/Boris Roessler

Lufthansa-Maschinen auf dem Rollfeld des Flughafens Frankfurt.

Per Mail sharen

    Software-Probleme bei Flugsicherung: Lufthansa streicht 46 Flüge

    Deutschlands größte Fluggesellschaft Lufthansa hat wegen einer Softwarestörung bei der Flugsicherung 46 Flüge gestrichen. Betroffen seien Flüge ab und nach Frankfurt am Main, sagte eine Sprecherin. Der Münchner Flughafen ist kaum betroffen.

    Per Mail sharen

    Wegen Software-Problemen bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) will die Lufthansa am Montag am Frankfurter Flughafen 46 Flüge streichen. Dies bestätigte eine Sprecherin am Montagmorgen.

    Lufthansa streicht Flüge: 4.500 Passagiere betroffen

    Das Unternehmen hatte bereits am Sonntagabend mitgeteilt, dass davon allein bei der Lufthansa an Deutschlands größtem Airport insgesamt 4.500 Passagiere betroffen seien.

    Flughafen München: 4 Flüge gestrichen

    Der Münchner Flughafen habe Glück und sei kaum von den Problemen bei der DFS betroffen, sagte ein Airport-Sprecher. Ebenso fallen unabhängig von den Software-Problemen in München wegen eines Streiks in Italien sechs Flüge von und nach Italien aus.

    Software-Probleme bei Flugsicherung seit Mittwoch

    Ein Software-Problem bei den Fluglotsen schränkt den Luftverkehr schon seit Tagen über weiten Teilen Deutschlands ein. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet, hatte die DFS betont. Bereits seit Mittwochabend hat das bundeseigene Unternehmen die Verkehrsmenge für den Luftraum um ein Viertel reduziert, der von Langen bei Frankfurt aus kontrolliert wird.

    Fehler im System: Daten für Fluglotsen gestört

    Die betroffene Software stellt nach früheren DFS-Angaben den Lotsen alle für den Flugverlauf wichtigen Daten jedes Fluges zur Verfügung. Das sind beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke und die erwartete Überflugzeit.

    Die übrigen Sicherungssysteme stünden uneingeschränkt zur Verfügung, und auch die übrigen Zentren der Flugsicherung für andere Lufträume seien nicht betroffen.