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Söder wünscht sich, dass Merz trotz Niederlage "im Team bleibt"

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    Söder wünscht sich, dass Merz "im Team bleibt"

    Nach der Wahl von Armin Laschet zum neuen CDU-Vorsitzenden hat sich CSU-Chef Söder dafür ausgesprochen, den unterlegenen Kandidaten Friedrich Merz eng einzubinden. Die Frage des Kanzlerkandidaten wolle man erst im Frühjahr klären.

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    • BR24 Redaktion

    Der erneut im Rennen um den CDU-Vorsitz unterlegene Ex-Fraktionschef Friedrich Merz sollte aus Sicht von CSU-Chef Markus Söder vom neuen Parteichef Armin Laschet eng eingebunden werden. Er würde sich grundsätzlich wünschen, dass Merz "im Team bleibt", sagte der bayerische Ministerpräsident am Samstagabend im ZDF-"heute journal".

    Aufruf zur Geschlossenheit

    Als jemand, der zwar zwei Mal, aber nur knapp, eine Vorsitzendenwahl verloren habe, gehöre Merz dazu, sagte Söder. Zum überraschenden Vorschlag Merz', anstelle von Peter Altmaier (CDU) Bundeswirtschaftsminister zu werden, sagte Söder, alle seien sich einig, "dass wir keine Veränderung brauchen". Auch Unionsfraktionschef Brinkhaus mahnte zur Ruhe. Es dürfe jetzt kein Nachkarten oder Infragestellen geben, so Brinkhaus in der "Rheinischen Post".

    Frage des Kanzlerkandidaten weiter offen

    Wer für die Union als Kanzlerkandidat bei der im Herbst anstehenden Bundestagswahl ins Rennen geht, ist weiter offen. Söder betonte, man wolle diese Frage erst im Frühjahr klären. Laschet wiederum sagte der Bild am Sonntag, es werde derjenige aufgestellt, der die größten Chancen hat. Diese würden sich aber nicht an Umfragen bemessen.

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