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Zu den Ergebnissen der Corona-Verhandlungen eine Einschätzung von Bayerns Ministerpräsident Söder.

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Söder: "Hätte mir höheres Bußgeld vorstellen können"

Keine Lockerung, aber im Detail verschiedene Corona-Regeln. Das ist das Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen in Berlin. Ministerpräsident Söder (CSU) hätte sich mehr Einheitlichkeit gewünscht, geht aber selbst weiterhin einen eigenen Weg in Bayern.

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Von
  • Christine Kerler

"Ich hätte mir ein höheres Bußgeld für Masken vorstellen können. Denn Masken sind das einzig wirksame Instrument", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Anschluss an die erste Konferenz von Bund und Ländern nach der Sommerpause zur Vereinheitlichung der Corona-Regeln in Berlin in der Rundschau im BR Fernsehen.

Keine Maske: 250 Euro Bußgeld in Bayern

Während man sich bei der Konferenz auf ein Mindestbußgeld von 50 Euro bei Maskenverstößen geeinigt hat, gelten in Bayern weiterhin 250 Euro Strafe bei erstmaligem Verstoß und 500 Euro, wenn man wiederholt ohne Maske erwischt wird. Zufrieden zeigte sich Söder darüber, dass man sich darauf geeinigt hat, Großveranstaltungen, bei denen die Corona-Auflagen nicht eingehalten werden können, bis zum 31. Dezember weiterhin zu verbieten.  

Söder: Corona-Zahlen zu früh zu hoch

Söder sagte, es sei wichtig, vieles zu vereinheitlichen, wenngleich noch nicht alles gelungen sei. "Corona ist wieder voll da – durch Urlaube, Familienheimkehrer, und durch viel Leichtsinn und Partys steigen die Zahlen." Man müsse ehrlicherweise sagen, die Zahlen seien zu früh im Jahr zu hoch. "Wir wollten eigentlich nach dem Sommer deutlich niedrigere Zahlen haben", so Söder. Und deswegen müsse alles getan werden, die Zahlen wieder zu reduzieren. Dazu seien heute in Berlin eine Reihe von Maßnahmen getroffen worden, die dabei helfen könnten, vor allem das konsequente Anwenden von Masken und Quarantänevorschriften.  

In Bayern weiter Gratis-Tests für Reiserückkehrer

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern enden in Bayern die Gratis-Tests für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten nicht am 15. September, sondern gehen mindestens bis zum 1. Oktober weiter. Söder sagte, ihm sei wichtig, eine klare Verlässlichkeit für Urlauber und Geschäftsreisende zu haben.

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