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So viel kostet der Christbaum in Bayern in diesem Jahr | BR24

© picture alliance/Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Der Preis für einen Weihnachtsbaum in Bayern bleibt stabil.

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    So viel kostet der Christbaum in Bayern in diesem Jahr

    Jedes Jahr werden bis zu vier Millionen Weihnachtsbäume in Bayern verkauft. Auch im achten Jahr bleibt der Preis der gleiche. Bei der Baumauswahl haben die Bayern einen klaren Favoriten.

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    Die Kosten für den Kauf eines Christbaums in Bayern werden auch in diesem Jahr nicht teurer. Bereits im achten Jahr hält sich der Preis von 18 bis 24 Euro pro Meter Nordmann-Tanne, teilte der Vorsitzende des Vereins Bayerischer Christbaumanbauer, Thomas Emslander mit. Im Schnitt werden in Bayern etwa vier Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Mit einem Anteil von 80 Prozent ist die Nordmann-Tanne die häufigste Wahl der Bayern, erklärte Emslander weiter.

    Christbaumverkaufs-Saison wird offiziell eingeleitet

    Am Donnerstagmorgen wird Forstministerin Michaela Kaniber gemeinsam mit Emslander und der bayerischen Christbaumkönigin Andrea Maier offiziell die Verkaufssaison eröffnen. In Markt Indersdorf (Landkreis Dachau) wird die Ministerin deswegen symbolisch den ersten Baum fällen.

    Branche rechnet mit durchschnittlichem Jahr

    Probleme wegen des Klimawandels gibt es laut Emslander für die Branche kaum. Neben der Nordmann-Tanne kommt auch die ebenso beliebte Blau-Fichte aus wärmeren Gebieten. Obwohl viele Pflanzen dieses Jahr unter der Hitze und der Trockenheit im Sommer gelitten haben, haben die Weihnachtsbäume die Wetterbedingungen offenbar gut verkraftet. "Wir sehen derzeit keine Erkenntnisse, die den üblichen Christbaumabsatz beeinträchtigen würden", so Emslander, der auch für den Verein Bayerischer Christbaumanbauer spricht.

    Besonders beliebt: Bäume aus der Region

    Dabei steige die Nachfrage nach regional angebauten und chemisch nicht behandelten Christbäumen stetig, erklärte Emslander: "Wir haben als einziges Bundesland in Deutschland Anbau- und Vermarktungsrichtlinien, die dem Kunden beste innere Qualitäten des Baumes zusichern." Der Baum müsse demnach die letzten drei Jahre in Bayern gewachsen sein, er dürfe nicht zu früh geschnitten werden und darf drei Jahre vor Ernte nicht mehr mit chemischen Pflanzenschutzmitteln behandelt werden.