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Bayerns Kabinett hat die verschärften Corona-Schutzmaßnahmen beschlossen, der Landtag hat sie anschließend debattiert und abgesegnet. Bayern reagiert damit auf die drastisch gestiegenen Corona-Zahlen.

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"Todesstoß für uns": Seilbahn-Branche entsetzt über 2G plus

Nachdem das Bayerische Kabinett die 2G-plus-Regelung für Freizeiteinrichtungen beschlossen hat, reagiert der Seilbahn-Verband entsetzt. Dies sei ein Lockdown für die Betreiber, so der Vorstand. Die Maßnahmen würden Existenzen vernichten.

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Die Seilbahn-Branche hat entsetzt auf die Beschlüsse des bayerischen Kabinetts zu 2G plus für Freizeiteinrichtungen reagiert. "Das ist der Todesstoß für uns", sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Seilbahnen (VDS), Matthias Stauch der Deutschen Presse-Agentur.

Die Kritik richtet sich gegen die Anordnung der 2G-plus-Regelung auch für Seilbahnen sowie die zusätzliche Kapazitätsbeschränkung auf maximal 25 Prozent der Fahrgäste. Ein wirtschaftlicher Betrieb sei damit nicht mehr möglich. Mit 2G plus haben nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt, die zusätzlich einen Test vorweisen können.

Lifte in Österreich dürfen mit 2G öffnen

"Das ist ein Lockdown für uns, nichts anderes", sagte der stellvertretende Vorstand des VDS, Peter Lorenz. "Aus unserer Sicht sind diese Maßnahmen absolut unverhältnismäßig. Wir fordern von der Politik, Skibetrieb unter 2G-Bedingungen zu ermöglichen, denn sonst fahren Wintersportler stattdessen nach Österreich zum Skifahren."

In Österreich wollen einige Skigebiete trotz des Lockdowns demnächst ihre Lifte starten - für Geimpfte und Genesene. Das Gesundheitsministerium in Wien hatte am Dienstag darauf hingewiesen, dass Skigebiete mit einem 2G-Nachweis auch während des zunächst bis zum 12. Dezember geltenden österreichischen Lockdowns besucht werden dürfen. Alle Lokale seien aber geschlossen.

"Maßnahmen vernichten Existenzen"

In Deutschland herrscht in der Seilbahn-Branche indes völliges Unverständnis über die strikten Einschränkungen für den Sport im Freien. "Nach zwei Pandemiewintern mit Lockdown werden die neuen Maßnahmen Existenzen vernichten. Mit diesen Beschlüssen stirbt jede Hoffnung auf Erholung der Wintersportbranche", sagte Stauch, der auch Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn ist.

An der Zugspitze hatte erst am vergangenen Freitag die Skisaison begonnen. Nach gut eineinhalb Jahren liefen erstmals wieder die Lifte an Deutschlands höchstem Berg.

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