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Situation der Bauarbeiter in Katar bessert sich | BR24

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Situation der Bauarbeiter in Katar bessert sich

Die schlechten Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen in Katar haben sich nach Einschätzung der Anwältin Sylvia Schenk von Transparency International leicht verbessert. Im Dossier Politik sagte sie: "Es ist einiges in Bewegung gekommen."

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© picture-alliance/dpa

Sylvia Schenk, Anwältin und Korruptionsexpertin

"Die Vergabe der WM hat den Gewerkschaften und Menschenrechtsorganisationen weltweit die Möglichkeit eröffnet, auf die Problematik hinzuweisen. Sie hatten endlich einen Hebel, um Druck zu machen. Dadurch ist einiges in Bewegung geraten, damit ist noch nicht alles perfekt. Aber es gibt auch die ersten Auswirkungen auf Baustellen, die nichts mit der WM zu tun haben, was die Situation der dortigen Bauarbeiter betrifft. Das heißt, man kann soziale Veränderungen durch eine solche Großveranstaltung anstoßen." Sylvia Schenk, Leiterin Arbeitsgruppe Sport Transparency International

Sylvia Schenk verwies dabei auf Erkenntnisse aus Inspektionen der Baustellen in Katar durch die Fifa, das Organisationskomitee vor Ort und der Internationalen Bau- und Waldarbeitergewerkschaft. Katar steht wegen der Ausbeutung von Gastarbeitern und Todesfällen auf WM-Baustellen in der Kritik.

"Strukturen im Sport ändern ist ein Marathon"

Die Menschenrechtsaktivistin Sylvia Schenk kämpft bei Transparency International ehrenamtlich gegen Korruption im Sport, ist Mitglied im Human Hights Advisory Board der Fifa und war selbst Leistungssportlerin. Sie sagt: "Strukturen im Sport ändern ist ein Marathon."