Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

Sipri-Bericht: USA bleiben größter Waffenexporteur der Welt | BR24

Audio nicht mehr verfügbar

Dieses Audio konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

© BR / Carsten Schmiester

Sipri zu internationalem Waffenhandel

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Sipri-Bericht: USA bleiben größter Waffenexporteur der Welt

Die Zahl der weltweiten Waffenexporte ist dem Friedensforschungsinstitut Sipri zufolge in den vergangenen Jahren weiter angestiegen. Größter Verkäufer von Rüstungsgütern bleiben die Vereinigten Staaten.

Per Mail sharen

Die USA bleiben der mit Abstand größte Exporteur von Rüstungsgütern auf der Welt. In den vergangenen fünf Jahren waren sie für 36 Prozent aller Waffenausfuhren verantwortlich, eine Steigerung von 29 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Beobachtungszeitraum. Das geht aus einem Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hervor.

Deutschland bleibt auf Rang vier

Auch das Gesamtvolumen der weltweiten Waffen Im- und Exporte stieg in den Jahren zwischen 2014 und 2018 spürbar an, um 7,8 Prozent. Nach den USA bleibt Russland zweitgrößter Waffenexporteur der Welt, auch wenn der Anteil Moskaus in den vergangenen Jahren aufgrund ausbleibender Aufträge aus Indien und Venezuela im Fünfjahresvergleich um 17 Prozent gesunken ist. Auf den Rängen drei bis fünf folgen Frankreich, Deutschland und China, auch wenn die Bundesregierung zuletzt deutlich weniger Ausfuhrgenehmigungen erteilt hatte als in der Vergangenheit.

Saudi-Arabien größter Importeur

Das höhere Gesamtvolumen hängt vor allem mit steigender Nachfrage im Nahen Osten zusammen. Vor allem Saudi-Arabien hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Rüstungsgeschäfte abgeschlossen und ist damit größter Waffenimporteur der Welt. Fast die Hälfte aller US-Waffen wurden in das Königreich geliefert. Insgesamt steigerte Riad seine Importe um 192 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen Indien, Ägypten, Australien und Algerien.