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Siebenpunkt-Marienkäfer doch nicht vom Aussterben bedroht | BR24

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Siebenpunkt-Marienkäfer

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    Siebenpunkt-Marienkäfer doch nicht vom Aussterben bedroht

    Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist doch nicht - wie lange befürchtet - vom Aussterben bedroht. Zuletzt hatte sich der aus Ostasien zu uns gelangte Asiatische Marienkäfer so sehr verbreitet, dass Wissenschaftler um die heimische Art bangten.

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    Coccinella septempunctata, wie der heimische kleine Krabbler auf Lateinisch heißt, sei fast verschwunden gewesen, sagte der Insektenexperte beim Naturschutzbund Deutschland (Nabu), Werner Schulze. 

    "Jetzt hat sich der Siebenpunkt bekrabbelt, er wird wieder regelmäßiger beobachtet." 
    Auch die Zukunft des Siebenpunkt-Marienkäfers sieht gut aus. Forscher des Julius Kühn-Instituts (JKI) in Kleinmachnow haben in einer Studie mit Klimakammern herausgefunden, dass er bei höheren Temperaturen stärker zunimmt als sein Konkurrent aus Asien.

    Harlekin-Käfer breitete sich schnell aus 

    Die ersten Nachweise des Asiatischen Marienkäfers (Harmonia axyridis) in Deutschland reichen laut Experten in das Jahr 2002 zurück. Kurz darauf waren fast nur noch die aus Ostasien stammenden Käfer zu sehen, die wegen ihres vielfarbigen Aussehens auch als Harlekin-Marienkäfer bezeichnet werden. 

    Anders sieht das beim Zweipunkt-Marienkäfer (Adalia bipunctata) aus. Er war den Angaben nach früher fast noch häufiger als der Siebenpunkt. Heutzutage aber ist er sehr selten geworden.