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WhatsApp: Sicherheitslücke durch Überwachungs-Software | BR24

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Der Chatdienst WhatsApp hat eine Sicherheitslücke in seiner Internet-Telefonie geschlossen, durch die Überwachungs-Software auf Smartphones von Nutzern installiert werden konnte. Die Geräte wurden offenbar durch präparierte Anrufe infiziert.

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WhatsApp: Sicherheitslücke durch Überwachungs-Software

Der Chatdienst WhatsApp hat eine Sicherheitslücke in seiner Internet-Telefonie geschlossen, durch die Überwachungs-Software auf Smartphones von Nutzern installiert werden konnte. Die Geräte wurden offenbar durch präparierte Anrufe infiziert.

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WhatsApp hat eine Sicherheitslücke geschlossen, durch die Überwachungs-Software auf Smartphones installiert werden konnte. WhatsApp geht davon aus, dass lediglich einige ausgewählte Nutzer Opfer der Angriffe wurden. So war wohl ein Menschenrechts-Anwalt in Großbritannien am Wochenende Ziel einer versuchten Cyber-Attacke über die Schwachstelle geworden, wie die "Financial Times" unter Berufung auf Forscher des Citizen Lab an der Universität von Toronto berichtete. Der Angriff sei durch die von WhatsApp unternommenen Gegenmaßnahmen aber gescheitert, hieß es.

Lücke in wenigen Tagen geschlossen

Der zum Facebook-Konzern gehörende Chatdienst erfuhr Anfang Mai von dem Problem und schloss die Lücke innerhalb weniger Tage. Betroffen waren sowohl Smartphones mit Googles Android-System als auch Apples iPhones, Telefone mit Microsofts Windows Phone und Samsungs Tizen, wie aus einem in der Nacht zum Dienstag veröffentlichten technischen Hinweis hervorgeht. WhatsApp schaltete auch US-Regierungsbehörden für Ermittlungen ein.

Israelisches Unternehmen unter Verdacht

Hinter der Angriffs-Technologie werde die israelische Firma NSO vermutet, die Spionage-Werkzeuge an Regierungen verkauft, berichteten unter anderem die "Financial Times" und der Blog "TechCrunch".

Das bekannteste Produkt der Firma NSO ist eine Software mit dem Namen Pegasus, die nach bisherigen Informationen Mikrofon und Kamera eines Telefons aktivieren, Standort-Daten sammeln sowie E-Mails und Kurzmitteilungen durchsuchen kann. NSO betonte in einer Stellungnahme, das Unternehmen setze seine Werkzeuge nicht selbst ein, das machten nur Geheimdienste und Sicherheitsbehörden.