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Sicherheitskonferenz: Beschwörung der Gemeinsamkeiten | BR24

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Die Probleme gemeinsam angehen – das war der zentrale Tenor auf der digitalen Sicherheitskonferenz. Und man bezog sich dabei nicht nur auf Corona, sondern auch den weltweiten Klimaschutz. Im Mittelpunkt: eine neue transatlantischen Partnerschaft.

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Sicherheitskonferenz: Beschwörung der Gemeinsamkeiten

Die Probleme gemeinsam angehen – das war der zentrale Tenor auf der digitalen Sicherheitskonferenz. Und man bezog sich dabei nicht nur auf Corona, sondern auch den weltweiten Klimaschutz. Im Mittelpunkt: eine neue transatlantischen Partnerschaft.

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Von
  • Daniela Stahl

Gemeinsame Probleme gemeinsam angehen - so könnte man alle Redebeiträge dieser ganz besonderen Sicherheitskonferenz überschreiben. Ob es nun der Kampf gegen die Corona-Pandemie, eine globale Impfstrategie oder der Klimawandel sind, die Teilnehmer waren sich einig darin, dass dies nur vereint mit einer neu erstarkten transatlantischen Partnerschaft möglich ist.

Russland und China große Herausforderung

Gleich zu Beginn betonte US-Präsident Biden, Amerika sei zurück. Er rief Europa auf, gemeinsam für die Demokratie zu kämpfen. Man müsse beweisen, dass dieses Modell kein Relikt der Vergangenheit sei. Biden nahm die Europäer aber auch in die Pflicht - gerade im Hinblick auf Russland und China forderte er eine gemeinsame Haltung.

Auch Bundeskanzlerin Merkel und Nato-Generalsekretär Stoltenberg sehen im Umgang mit Moskau und Peking eine große Herausforderung. Merkel betonte aber auch, dass man China für die Lösung globaler Probleme wie den Klimawandel brauche. Stoltenberg erklärte, es ergebe sich jetzt aber auch die historische Chance, das transatlantische Bündnis zu stärken.

Macron: Mehr Eigenständigkeit der EU

Der französische Präsident Macron wiederum pochte dafür auf mehr Eigenständigkeit der EU. Das wäre auch zum Vorteil der Nato, so Macron. Zum Abschluss der Sicherheitskonferenz griff schließlich der britischen Premier Johnson die Worte des US-Präsidenten auf: Amerika sei uneingeschränkt zurück als Anführer der freien Welt. Und das, so Johnson, sei eine fantastische Sache.

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