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Sicherheitsbehörden orten Verdächtige offenbar öfter via Handy | BR24

© BR/Lisa Hinder

Mann mit Smartphone

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    Sicherheitsbehörden orten Verdächtige offenbar öfter via Handy

    Die Sicherheitsbehörden nutzen nach einem Medienbericht vermehrt Handydaten, um Verdächtige heimlich zu lokalisieren. Der Verfassungsschutz habe im zweiten Halbjahr 2017 in solchen Fällen rund 180.000 sogenannte stille SMS an Mobiltelefone versandt.

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    Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von etwa 36.000. Das berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Regierungsantwort zu einer Anfrage der Linksfraktion. Mit einer stillen SMS kann die Behörde Verdächtige lokalisieren. Zugenommen hat außerdem die Funkzellenabfrage: Dabei müssen Netzbetreiber den Behörden die Nummern aller Handys herausgeben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer bestimmten Funkzelle eingebucht waren.