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Seenotrettung: "Eleonore" trotz Verbots auf dem Weg nach Italien | BR24

© dpa-Bildfunk/Johannes Filous

Nach einem Gewitter mit schweren Regenfällen schützen sich die rund 100 Migranten an Deck des Rettungsschiff "Eleonore" mit Rettungsdecken

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    Seenotrettung: "Eleonore" trotz Verbots auf dem Weg nach Italien

    Der Kapitän des deutschen Rettungsschiffs "Eleonore" hat den Notstand ausgerufen und ist trotz eines Verbotes in italienische Gewässer gefahren.

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    Nachdem der Kapitän des deutschen Rettungsschiffes "Eleonore" den Notstand ausgerufen hat, hat er trotz eines Verbots der italienischen Regierung zur Einfahrt in italienische Gewässer nun Kurs auf Sizilien genommen.

    Es sei illegal, eine Einfahrt zu verbieten, wenn Leben in Gefahr sei, sagte der Sprecher der Hilfsorganisation "Mission Lifeline", Axel Steier, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Es habe in der Nacht einen Sturm gegeben und es stehe ein weiterer bevor. Ziel sei nun Pozzallo auf Sizilien.

    Bisher keine Einfahrt-Erlaubnis für Rettungsschiff "Eleonore"

    Der Kapitän der "Eleonore", der Deutsche Claus-Peter Reisch, hatte vor mehr als einer Woche mehr als 100 Migranten aufgenommen. Er wartet seitdem auf eine Genehmigung, in einen sicheren Hafen einzulaufen.

    Italiens Regierung hat die Einfahrt verboten. Auch aus Malta kam bisher keine Erlaubnis. In der Nacht zu Montag seien die Menschen bei einem Gewittersturm komplett durchnässt worden, hieß es auf der Twitter-Seite von Bord, Seegezwitscher.

    Erinnerung an den Fall der "Sea Watch 3"

    Im Sommer war die deutsche Kapitänin Carola Rackete mit dem Schiff "Sea-Watch 3" unerlaubt in italienische Gewässer gefahren. Sie war vorübergehend festgenommen worden - der Fall hatte international für Diskussionen gesorgt.