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"Sea-Eye"-Schiff wieder im Einsatz | BR24

© "Sea-Eye"/Sophie Seydel

Die Crew der "Alan Kurdi"

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    "Sea-Eye"-Schiff wieder im Einsatz

    Eine Woche nach seiner Umtaufe ist das Schiff "Alan Kurdi" der Regensburger Hilfsorganisation "Sea-Eye" wieder im Mittelmeer unterwegs. "Sea-Eye" zufolge geht es um einen Beobachtungseinsatz in den internationalen Gewässern vor Libyen.

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    Das Schiff "Alan Kurdi" der Regensburger Seenotrettungsorganisation "Sea-Eye" hat in der Nacht zum Samstag den Hafen von Palma de Mallorca verlassen. Einer Mitteilung der Hilfsorganisation zufolge geht es zu einem Beobachtungseinsatz in die internationalen Gewässer vor Libyen.

    Erste Mission unter neuem Namen

    Die "Alan Kurdi" war erst vor einer Woche umgetauft worden - auf den Namen eines 2015 im Mittelmeer ertrunkenen Buben. Unter dem alten Namen "Professor Albrecht Penck" hatte das Schiff im Dezember und Januar für Schlagzeilen gesorgt, als es 17 gerettete Flüchtlinge an Bord hatte, die aber erst nach zähen Verhandlungen über ihre Verteilung in der EU an Land gehen durften.

    Kooperation mit spanischer Hilfsorganisation

    "Sea-Eye" zufolge ist das Schiff aktuell das einzige Schiff einer privaten Hilfsorganisation, das nicht von Behörden blockiert oder von Staaten festgehalten wird. Der neue Einsatz läuft in Zusammenarbeit mit der spanischen Hilfsorganisation "Proem Aid". Diese stellt drei Seeleute der Crew und eine Krankenschwester.

    "Ohne unsere Partner von Proem Aid wären wir nicht so schnell einsatzbereit gewesen. Wir hatten verschiedene technische Probleme, die unsere Partner hier in Spanien schneller lösen konnten, als wir es hätten tun können" Dominik Reisinger, Einsatzleiter auf der "Alan Kurdi"

    Die neue Mission wurde laut der Hilfsorganisation letztlich erst durch eine Spende des Erzbistums München-Freising ermöglicht.