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Schwere Überschwemmungen im Südosten von Spanien | BR24

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Heftige Regenfälle haben im Südosten von Spanien zu schweren Überschwemmungen geführt. In der Kleinstadt Ontinyent fielen innerhalb von 24 Stunden 300 Liter pro Quadratmeter.

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Schwere Überschwemmungen im Südosten von Spanien

Land unter im Südosten von Spanien: Starke Regenfälle haben hier zu Überschwemmungen geführt. Zwei Menschen kamen ums Leben. In der Kleinstadt Ontinyent fielen innerhalb von 24 Stunden 300 Liter pro Quadratmeter - und es regnet immer weiter.

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Bei sintflutartigen Regenfällen im Südosten Spaniens sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Besonders stark trafen die Unwetter die Regionen um Valencia und Murcia. Zahlreiche Schulen wurden geschlossen - mehr als 255.000 Schülerinnen und Schüler waren davon betroffen.

Schlimmste Unwetter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

Berichten zufolge hat es in der Kleinstadt Ontinyent, südlich von Valencia, seit 100 Jahren nicht mehr so schwere Regenfälle gegeben. Innerhalb von 24 Stunden fielen 300 Liter pro Quadratmeter - so viel wie seit 1917 nicht, teilte der spanische Wetterdienst AEMET mit.

Der Fluss Clariano trat über die Ufer. 30 Einwohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Häuser standen unter Wasser, Autos wurden weggespült.

Experten erwarten noch mehr Regen

Bis Freitag sagen Meteorologen weitere Regenfälle voraus - für Valencia, Murcia, Almería und Alicante. Am Vortag war ein Unwetter über Mallorca hinweggezogen. Teilweise wurde deshalb sogar der Schulbeginn verschoben.