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Ab Samstag: Schweiz und fast ganz Österreich Risikogebiete | BR24

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Fieberkontrolle (Symbolbild)

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    Ab Samstag: Schweiz und fast ganz Österreich Risikogebiete

    Deutschland wird zur Insel: Ab Samstag gelten die Nachbarländer Polen und Schweiz, große Teile Österreichs und Italiens als Corona-Risikogebiete. Die Kanaren wurden hingegen von der Risikogebiets-Liste gestrichen.

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    Ein Blick auf die Europakarte zeigt: In Deutschlands Nachbarschaft gibt es kaum noch Gegenden, die nicht tiefrot eingefärbt sind – die Bundesrepublik ist zunehmend umzingelt von Corona-Risikogebieten. Ganz Festlandfrankreich befindet sich bereits auf der Risikoliste, ab Samstag kommen Polen, die Schweiz und Liechtenstein hinzu.

    Außerdem als Risikogebiet gekennzeichnet: Irland, Großbritannien bis auf die Kanalinseln und Überseegebiete, einzelne Regionen in Bulgarien, Estland, Kroatien, Schweden, Slowenien und Ungarn.

    Die Lage in Italien

    Auch weite Teile Italiens, des zweitbeliebtesten Reiselands der Deutschen, sind betroffen: Darunter die Toskana, die Lombardei, Sardinien und die autonome Provinz Bozen, auch die Städte Rom, Venedig, Mailand.

    "Grüne" Bereiche werden selten

    Eine gute Nachricht für Sonnenhungrige: Die sieben zu Spanien gehörenden, aber vor der Nordwestküste Afrikas gelegenen kanarischen Inseln werden dem Robert-Koch-Institut zufolge von der Risikoliste gestrichen. Im Nahbereich an der deutschen Außengrenze gilt hingegen nur noch Dänemark als unbelastet. Was Österreich betrifft, ist die Situation kompliziert.

    Österreich: ein Risiko-Flickenteppich

    In Österreich standen bisher nur die Regionen Voralberg, Tirol und die Hauptstadt Wien auf der Risikogebietsliste. Jetzt nennt das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seiner Website ab dem 24. Oktober auch die Bundesländer Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und die Steiermark. Besonders betroffen ist der an der Grenze zu Passau gelegene Bezirk Schärding, wo der Inzidenzwert bei knapp 280 liegt.

    Ausgenommen von der Risiko-Listung ist allein das Bundesland Kärnten, dazu zwei kleine Gebiete, die ans Oberallgäu grenzen: das Kleinwalsertal und die Gemeinde Jungholz in Tirol.

    💡 Stichwort: Risikogebiet

    Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben.

    Das Gute für den Urlauber: Er kann eine bereits gebuchte Reise stornieren, wenn sein Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Das Schlechte: Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen derzeit noch für 14 Tage in Quarantäne, können sich aber durch einen negativen Test davon vorzeitig befreien lassen.

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