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Schweden hält Pläne für Flüchtlingsunterkünfte geheim | BR24

© dpa/pa/Adam Ihse

Archivbild: Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Munkedal in Schweden

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    Schweden hält Pläne für Flüchtlingsunterkünfte geheim

    Nach mehreren Bränden in geplanten Flüchtlingsunterkünften will Schwedens Einwanderungsbehörde ihre Pläne für die Unterbringung von Asylbewerbern künftig geheim halten. Innerhalb der vergangenen Wochen hatten rund ein Dutzend Gebäude gebrannt.

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    Zuletzt waren in der Nacht zum Mittwoch Feuer in Danderyd nördlich von Stockholm und im südschwedischen Schonen ausgebrochen.

    "Die Sicherheitslage hat sich verschlechtert, und die Brände sind beunruhigend", sagte Willis Åberg von der Migrationsbehörde dem schwedischen Radio. "Wir versuchen, eine offene Behörde zu sein, aber in dieser Situation glauben wir, dass es besser ist, das vertraulich zu behandeln, um die Bedrohung zu verringern." 

    Nach einer neuen Prognose rechnet Schweden in diesem Jahr mit bis zu 190.000 Asylbewerbern. Zum Jahresende könnten bis zu 45.000 Schlafplätze fehlen.