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Schulz verteidigt sein Konzept

Das vom SPD-Kanzlerkandidaten präsentierte Rentenkonzept hat mehrere Kritiker auf den Plan gerufen - in der Union, aber auch in der SPD selbst. Jetzt wehrt sich Martin Schulz gegen die Einwände.

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Dabei geht es vor allem um seinen Plan, für höhere Renten mehr Steuergeld zu verwenden. Den "Ruhr Nachrichten" sagte Schulz, schon heute müssten die Steuerzahler die Renten mitfinanzieren. In Richtung CDU sagt der SPD-Kanzlerkandidat: Die würde bis zu 30 Milliarden Euro im Jahr mehr für Rüstung ausgeben und dafür Sozialleistungen kürzen.

"Junge nicht überfordern"

Unionsfraktionschef Volker Kauder sagte dagegen der "Passauer Neuen Presse", das Konzept von Schulz greife zu kurz und belaste vor allem die Jüngeren. Die Rente beruhe auf einem Generationenvertrag. Da dürfe man die Jungen nicht überfordern. Kritik kommt auch aus der SPD selbst. Der Chef des Arbeitnehmerflügels, Klaus Barthel sprach in den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" zwar von einem Fortschritt. Langfristig solle die SPD das Rentenniveau aber wieder auf 50 und nicht nur 48 Prozent anheben.