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Nach Schüssen vor Moskauer FSB-Zentrale: Täter "liquidiert" | BR24

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Ein Unbekannter hat an der Zentrale des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit einer Maschinenpistole auf Menschen geschossen. Mehrere Menschen wurden dabei offenbar verletzt. Der FSB bestätigte den Vorfall. Der Täter sei "neutralisiert" worden.

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Nach Schüssen vor Moskauer FSB-Zentrale: Täter "liquidiert"

Ein Unbekannter hat an der Zentrale des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit einer Maschinenpistole auf Menschen geschossen. Mehrere Menschen wurden dabei offenbar verletzt. Der FSB bestätigte den Vorfall, eben so wie den Tod des Täters.

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Ein bewaffneter Angreifer hat in der Nähe der russischen Geheimdienst-Zentrale in Moskau Schüsse abgegeben. Wie der Inlandsgeheimdienst FSB in einer von Nachrichtenagenturen verbreiteten Erklärung bekannt gab, wurden dabei mehrere Menschen verletzt.

Der Täter sei unmittelbar nach dem Angriff getötet worden, teilte das staatliche Ermittlungskomitee mit. Seine Identität werde noch ermittelt. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte der Staatsagentur Tass, dass der russische Präsident Wladimir Putin über den Vorfall informiert worden sei.

Wirklich nur ein Täter?

Nach Darstellung russischer Staatsmedien begann der Angriff um 18.10 Uhr Ortszeit. Die Schüsse fielen einem Bericht des Staatssenders RT zufolge im Empfangsbereich des FSB. Dort war von drei Angreifern die Rede, zwei sollen bei einem Schusswechsel mit dem Wachdienst des FSB getötet worden sein. Der dritte mutmaßliche Täter konnte demnach zunächst flüchten. Es seien dann weitere Schüsse gefallen, hieß es. Dabei sei ein Verkehrspolizist getötet worden.

Der dritte Angreifer soll sich dann in ein Gebäude geflüchtet und von dort aus weitere Schüsse abgegeben haben. Er wurde bei einem Schusswechsel gegen 19.15 Uhr Ortszeit getötet wie RT berichtete. Offiziell bestätigt wurde das aber zunächst nicht. Der FSB bestand zunächst darauf, dass es sich um einen Einzeltäter gehandelt habe. Der Nationale Wach- und Sicherheitsdienst, der das FSB-Gebäude bewacht, teilte zudem mit, dass niemand in die Geheimdienst-Zentrale eingedrungen sei.

Videos zeigen Menschen in Panik

Mehrere russische Medien hatten über Schüsse und Schreie im Zentrum der Hauptstadt berichtet. Auf Videos in sozialen Netzwerken war aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen, wie Menschen in Panik rennend die Flucht ergriffen. Teils gab es Berichte von angeblich drei Toten. Darunter sollen auch Polizisten beziehungsweise Mitarbeiter des nationalen Wach- und Sicherheitsdienstes FSO sein, wie das Portal der Zeitung RBK berichtete. Offiziell bestätigt wurde das aber ebenfalls nicht.

Putin lobt Vorgehen gegen Terror

Das zentrale Ermittlungskomitee in Moskau leitete ein Strafverfahren wegen Angriffs auf Angehörige der Sicherheitsorgane ein. Der Vorfall ereignete sich einen Tag, bevor in Russland der jährliche Tag der Geheimdienste begangen wird.

Putin war demnach bei einem Konzert im Kreml, um den Tag des Mitarbeiters der staatlichen Sicherheitsorgane zu feiern. Dabei lobte er, dass seit Jahresbeginn 33 Terroranschläge in Russland verhindert worden seien.

Zuvor hatte Putin bei einer großen Pressekonferenz in Moskau gesagt, dass die Terroranschläge der Vergangenheit zu seinen schlimmsten Erinnerungen zählten, seit er vor 20 Jahren an die Macht kam.

Immer wieder Angriffe auf FSB-Gebäude

Im Oktober 2018 hatte sich ein junger Mann beim FSB in der Hafenstadt Archangelsk im Norden des Landes in die Luft gesprengt. Die Behörden stuften die Tat als Terrorakt ein. Der 17-Jährige habe einen gebastelten Sprengsatz aus einer Tasche geholt, der kurze Zeit später in seinen Händen explodiert sei, teilte das Nationale Anti-Terror-Komitee Russlands damals mit. Dabei seien drei FSB-Beamte verletzt worden.

Zuvor hatte es im April 2017 einen Angriff auf ein Büro des FSB in Ostsibirien gegeben. Ein Bewaffneter erschoss zwei Menschen und wurde anschließend getötet. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hatte die Tat für sich reklamiert.

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Ein Unbekannter hat an der Zentrale des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit einer Maschinenpistole auf Menschen geschossen. Mehrere Menschen wurden dabei offenbar verletzt. Der FSB bestätigte den Vorfall. Der Täter sei "neutralisiert" worden.