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Schluss für Frauke Petrys Blaue Partei | BR24

© picture alliance / Jörg Carstensen/dpa

Frauke Petry bei einem Bürgerforum der Blauen Partei in Berlin.

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    Schluss für Frauke Petrys Blaue Partei

    Zwei Jahre nach ihrer Gründung will sich die Blaue Partei der früheren AfD-Chefin Frauke Petry bis zum Jahresende auflösen. Damit zieht die Partei Konsequenz aus den Wahlschlappen in Sachsen und Thüringen.

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    Für die frühere AfD-Chefin und ihre Blaue Partei ist Schluss. Verantwortlich dafür sind die schlechten Ergebnisse bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen. "Unser freiheitlich-konservatives Politikangebot ist sowohl in Sachsen als auch in Thüringen vom Wähler klar abgelehnt worden. Es ist daher konsequent, wenn auch schmerzlich, unser Projekt an dieser Stelle zu beenden", erklärte Frauke Petry. Bei der Landtagswahl in ihrem Heimatbundesland Sachsen hatte Petrys Blaue Partei nur ein Prozent bekommen. Bei der Wahl in Thüringen bekam die Blaue Partei vor anderthalb Wochen landesweit nur noch 857 Stimmen, das waren gerade einmal 0,1 Prozent.

    Nur ein mittelfristiger Abschied

    Die Auflösung der Partei wurde bereits am Wochenende auf dem Parteitag in Döben beschlossen. Für sie persönlich ergebe sich daraus mittelfristig der Abschied aus der aktiven Politik, betonte Petry. "Ich hoffe und wünsche mir, dass zukünftig andere Persönlichkeiten ein Politikangebot schaffen, das die klare Abgrenzung nicht nur zu linken sondern auch zu rechten Sozialisten findet." Darüber hinaus betonte sie, dass bürgerliche Führungsfiguren nötig seien, "die den Mut finden, ihre eigene Reputation im öffentlichen Diskurs aufs Spiel zu setzen".

    "Man muss nicht wie Trump sein, aber man sollte keine Angst vor Kratzern im sogenannten bürgerlichen Lack haben, wenn man diesem Land den freiheitlichen Ruck versetzen möchte, den es so dringend braucht." Frauke Petry

    Petry, die auch Partei- und Fraktionschefin bei der AfD in Sachsen war, hatte ihrer Partei unmittelbar nach der Bundestagswahl 2017 den Rücken gekehrt und kurz darauf die Blaue Partei gegründet. Laut "Bild"-Zeitung will Petry ihr Bundestagsmandat bis 2021 behalten: "Danach war es das für mich. Ich werde da konsequent sein."