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Schiffsunglück auf der Donau: Suche nach Opfern dauert an | BR24

© Reuters/Bernadett Szabo

Die Hoffnung, noch Überlebende des Schiffsunglücks in Budapest zu finden, schwindet

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Schiffsunglück auf der Donau: Suche nach Opfern dauert an

Nach dem Zusammenstoß eines Ausflugsbootes mit einem Flußkreuzfahrtschiff in Budapest geht die Suche nach den Opfern weiter. Mindestens 21 Menschen galten am Abend noch immer als vermisst. Unterdessen haben die Ermittler Details bekannt gegeben.

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Nach 21 Menschen, die an Bord des Ausflugsschiffes waren - unter ihnen 19 Südkoreaner und zwei ungarische Besatzungsmitglieder - werde weiterhin gesucht, hieß es von den Behörden in Budapest. Hoch spezialisierte Taucher werden dabei von der Armee unterstützt. Das südkoreanische Außenministerium kündigte außerdem an, eine schnelle Einsatzgruppe mit Beamten und Rettungskräften nach Budapest zu schicken.

Die Aussicht, die Menschen noch lebend zu finden, wurde von den ungarischen Behörden am Abend allerdings als gering eingeschätzt. Der hohe Wasserstand, die starke Strömung und schlechte Sichtverhältnisse erschweren die Rettungsarbeiten. Zudem ist das Wasser der Donau nur wenige Grad warm - und die Passagiere trugen nach Behördenangaben keine Rettungswesten.

Schiff sank binnen sieben Sekunden

Das Ausflugsschiff "Hableany" (Nixe) war am Mittwochabend auf der Donau unter der Margaretenbrücke mit dem weitaus größeren Flusskreuzfahrtschiff "Viking Sigyn" zusammengestoßen. Die Wucht des Zusammenstoßes war so groß, dass das kleinere Schiff kenterte. Nach Angaben der Ermittler sank das Boot innerhalb von nur sieben Sekunden.

Mindestens sieben Passagiere aus Südkorea kamen dabei ums Leben. Weitere sieben konnten unmittelbar nach dem Kentern gerettet werden. Menschen auf Schiffen, die in der Nähe des Unglücksortes waren, hatten sie aus dem Wasser gezogen. Auf dem größeren Schiff kam niemand zu Schaden.

Die Gründe des Zusammenstoßes sind noch unklar. Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Gefährdung mit massenhafter Todesfolge eingeleitet.

© BR24

Es sollte ein fröhlicher Ausflug werden, daraus wurde eine Katastrophe. Sieben Touristen aus Südkorea sind tot, 21 Menschen werden noch vermisst.