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Schiffsunglück: Kapitän von Kreuzfahrtschiff verhaftet | BR24

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Nach dem Schifftsunglück auf der Donau mitten in Budapest hat die Polizei den Kapitän des Hotelschiffs befragt und vorläufig festgenommen. Worin die Verdachtsmomente gegen ihn liegen, ist noch nicht bekannt.

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Schiffsunglück: Kapitän von Kreuzfahrtschiff verhaftet

Nach dem Schiffsunglück mit mindestens sieben Todesopfern auf der Donau in Budapest ist am späten Donnerstagabend der Kapitän des am Unfall beteiligten Kreuzfahrtschiffs nach einem Verhör verhaftet worden. 21 Menschen werden noch vermisst.

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Nach dem Untergang eines Ausflugsdampfers auf der Donau ist der Kapitän eines Donau-Kreuzfahrtschiffes festgenommen worden. Gegen den 64-jährigen Ukrainer sei nach einer Vernehmung Haftbefehl beantragt worden, erklärte die Polizei in Budapest am Donnerstagabend. Wie die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI unter Berufung auf die Polizei berichtete, hätten sich gegen den ukrainischen Kapitän "begründete Verdachtsmomente" ergeben. Worin dieser Verdacht konkret besteht, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Keine Hoffnung mehr für 21 Vermisste

Bei dem Unglück in Budapest waren am Mittwochabend mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. 21 weitere Menschen werden noch vermisst, für sie gibt es kaum noch Hoffnung. Bei den Opfern handelt es sich um südkoreanische Touristen. Ihr Ausflugsdampfer war mit einem Kreuzfahrtschiff kollidiert und binnen sieben Sekunden gesunken.

Der Unfall ereignete sich auf einem bei Touristen beliebten Abschnitt der Donau, der einen Blick auf die Stadt und das in der Nacht beleuchtete Parlament bietet. Jeden Tag tummeln sich in Budapest dutzende kleine Ausflugsdampfer auf dem Fluss. Größere Flusskreuzfahrtschiffe, die auf der Donau zwischen Deutschland und dem Schwarzen Meer verkehren, legen oft mehrere Tage in der ungarischen Hauptstadt an.

Angehörige aus Südkorea auf dem Weg nach Ungarn

Mittlerweile sind die ersten Angehörigen der aus Südkorea stammenden Todesopfer und Vermissten auf dem Weg nach Ungarn. Heute seien zunächst zehn Mitglieder von betroffenen Familien nach Budapest abgeflogen, berichteten südkoreanische TV-Sender. Im Verlauf des Tages würden weitere mehr als 30 Angehörige folgen. Auch wurde die südkoreanische Außenministerin Kang Kyung Wha in Budapest erwartet. Rettungskräfte des ostasiatischen Landes, darunter Spezialtaucher, sollen zudem die Suche am Unglücksort unterstützen.

Südkoreas Präsident Moon Jae bittet Orban um "aktive Untersützung"

Der südkoreanische Vizeaußenminister Lee Tae Ho äußerte sich in Seoul angesichts des fehlenden Fortschritts enttäuscht. Es sei bedauerlich, dass sich an der Lage nichts geändert habe, wurde Lee von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert. "Es gab wegen starker Wasserströmungen und schlechter Wetterbedingungen keinen Fortschritt bei den Rettungseinsätzen." Südkoreas Präsident Moon Jae In hatte gestern den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban telefonisch um "aktive Unterstützung" der Rettungsaktivitäten durch die Regierung in Budapest gebeten, wie das Präsidialamt in Seoul mitteilte.

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Nach dem Schiffsunglück mit mindestens sieben Todesopfern auf der Donau in Budapest ist am späten Donnerstagabend der Kapitän des am Unfall beteiligten Kreuzfahrtschiffs nach einem Verhör verhaftet worden. 21 Menschen werden noch vermisst.