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    Schießplatz-Training: Polizei-Kontakte zur rechten Szene?

    Hatten bayerische Polizisten Kontakte zur rechten Szene? Die Rede ist von einem ungenehmigten Training auf einem Schießplatz, dessen Betreiber der rechtsextremen Szene zugerechnet wird. Munition fehlt. Jetzt gibt es laut Medienberichten Ermittlungen.

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    • BR24 Redaktion

    Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft ermittelt laut einem Bericht der Welt am Sonntag gegen mehrere bayerische Polizisten im Zusammenhang mit Übungen auf einem Schießplatz in Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern.

    Die Ermittlungen gegen die Spezialkräfte-Polizisten stünden auch im Zusammenhang mit Munitionsverlusten, so der Zeitungsbericht. Ein Justizsprecher habe die Recherche bestätigt. Da die Ermittlungen noch liefen, wolle er aber keine weiteren Auskünfte geben. Der Schießplatz-Betreiber gehört dem Bericht zufolge zum Umfeld der rechtsextremen Gruppierung "Nordkreuz".

    7.000 Schuss Munition als Platzmiete

    Ende März war bekannt geworden, dass ein mobiles Einsatzkommando des Landeskriminalamts Sachsen 2018 ohne Erlaubnis an einem Schießtraining auf einem privaten Schießplatz in Güstrow teilgenommen hatte und dafür mit mindestens 7.000 Schuss Munition aus den Beständen des LKA bezahlte. Der Kommandeur und drei Schießausbilder gelten als Hauptbeschuldigte und wurden vom Dienst suspendiert. Die anderen 13 Beamten teilte man der Polizeidirektion Dresden zu.

    Verbindung zur Gruppierung "Nordkreuz"?

    Bei den Ermittlungen will man auch überprüfen, ob es Kontakte zur rechten Szene gab, hieß es. Im Fokus steht dabei die Gruppierung "Nordkreuz", die vom Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern als rechtsextrem eingestuft wird.

    Bei der Gruppierung "Nordkreuz" handelt es sich um eine mutmaßlich rechtsextreme Chatgruppe, deren Mitglieder sich teilweise auf einen nicht näher beschriebenen "Tag X" vorbereiteten und offenbar Listen politischer Gegner führten.

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