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Schärfere Regeln im Kampf gegen Kindesmissbrauch | BR24

© dpa - Report

Schärfere Regeln im Kampf gegen Kindesmissbrauch

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    Schärfere Regeln im Kampf gegen Kindesmissbrauch

    Das Bundeskabinett will mit neuen Regelungen den Kampf gegen Kinderpornografie verschärfen. Änderungen am Strafgesetzbuch sollen bereits das vermeintliche Werben Pädophiler um Kinder im Internet strafbar machen.

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    Die Regierung beschloss am Mittwoch Änderungen am Strafgesetzbuch, die bereits das vermeintliche Werben Pädophiler um Kinder im Internet strafbar machen sollen. Schon heute muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen, wer zu Kindern Kontakt aufnimmt, um sie zu sexuellen Handlungen zu bewegen. Wer aber zum Beispiel im Internet an einen Erwachsenen gerät, der sich nur als Kind ausgibt - etwa ein Elternteil oder einen Ermittler - geht straffrei aus. Das soll sich ändern.

    Keuschheitsproben: Mehr Möglichkeiten für Fahnder gefordert

    Der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, und Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) forderten derweil mehr Möglichkeiten für die Fahnder. "Wir müssen Ermittlern die Möglichkeit geben, sich mit computergenerierten Missbrauchsbildern Zutritt zu geschlossenen Kinderpornografie-Foren zu verschaffen", sagte Frei der Deutschen Presse-Agentur. Eisenreich erklärte, diese sogenannten Keuschheitsproben müssten in einem eng umgrenzten Umfang zugelassen werden.