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Saudi-Arabien: Fünf Todesurteile im Khashoggi-Prozess | BR24

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Im Fall des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi hat ein Gericht in Saudi-Arabien Todesstrafen gegen fünf Angeklagte verhängt. Unklar ist weiterhin, welche Rolle Kronprinz Mohammed bei der Tat spielte.

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Saudi-Arabien: Fünf Todesurteile im Khashoggi-Prozess

Im Fall des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi hat ein Gericht in Saudi-Arabien Todesstrafen gegen fünf Angeklagte verhängt. Unklar ist weiterhin, welche Rolle Kronprinz Mohammed bei der Tat spielte.

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Ein Gericht in Saudi-Arabien hat fünf Menschen wegen des Mordes an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi zum Tode verurteilt. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Riad mit. Drei weitere Angeklagte wurden laut Staatsanwaltschaft in Riad wegen "Verschleierung des Verbrechens" zu Haftstrafen von insgesamt 24 Jahren verurteilt. Zwei ranghohe Berater von Kronprinz Mohammed bin Salman seien entlastet worden.

Im Konsulat in Istanbul getötet

Khashoggi war im Oktober 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem Spezialkommando aus Riad brutal getötet worden. Noch immer ist unklar, wer den Befehl für den Mord gab. Der saudische Kronprinz übernahm die Verantwortung für die Tat, bestritt aber, die Tötung angeordnet zu haben.

Die UN-Sonderberichterstatterin zu dem Fall, Agnès Callamard, war jedoch zu dem Schluss gekommen, dass es glaubwürdige Hinweise auf eine mögliche persönliche Verantwortung des Kronprinzen gebe.

Zweifel an der Aufarbeitung

Der Prozess gegen insgesamt elf Verdächtige hatte im Januar in Riad begonnen. Menschenrechtsorganisationen hatten den saudischen Behörden vorgeworfen, eine glaubhafte Aufarbeitung des Falls zu verhindern und keinen Zugang zum Verfahren zu ermöglichen.