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Saubere Luft in China wegen Coronavirus | BR24

© NASA

NASA-Bilder zeigen deutlichen Rückgang der Luftverschmutzung in China vor und nach dem Coronavirus-Ausbruch

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    Saubere Luft in China wegen Coronavirus

    Satellitenbilder der NASA zeigen einen deutlichen Rückgang der Luftverschmutzung in China nach dem Ausbruch des Coronavirus. Offenbar sank die Belastung mit Stickstoffdioxid, weil Verkehr und Industrieproduktion stark eingeschränkt sind.

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    Neue Satellitenbilder der NASA und der ESA zeigen einen deutlichen Rückgang der Luftverschmutzung in China. Zu sehen ist der vielerorts relativ hohe Stickstoffdioxid-Ausstoß (gelb und rot auf der Karte) vor den Coronavirus-Maßnahmen Anfang Januar und der deutlich geringere Ausstoß im Februar (weiß bis blau).

    Weniger Stickstoffdioxid nach Quarantäne in Wuhan

    Der Rückgang des Stickstoffdioxid-Ausstoßes sei zuerst über Wuhan zu entdecken gewesen, hieß es von der NASA. Aus der Millionenmetropole waren erstmals Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 gemeldet worden, kurz danach war die Stadt weitgehend unter Quarantäne gestellt worden. Der Verkehr in und aus der Stadt wurde eingestellt, Fabrik und Unternehmen wurden geschlossen. Von Wuhan habe sich der Rückgang des Stickstoffdioxid-Ausstoßes über China ausgebreitet.

    Einzigartige Folgen

    Ein geringer Rückgang sei in dem Zeitraum rund um das chinesische Neujahrsfest Ende Januar oder Anfang Februar immer zu beobachten, so die NASA. Der jetzt beobachtete halte jedoch deutlich länger an.

    "Das ist das erste Mal, dass ich so einen dramatischen Rückgang über so einer großen Fläche aufgrund eines spezifischen Ereignisses sehe." NASA-Wissenschaftlerin Fei Liu

    Zuvor sei unter anderem während der Wirtschaftskrise 2008 ein gradueller Rückgang zu beobachten gewesen, außerdem - allerdings vorübergehend und lokal - während der Olympischen Spiele in Peking 2008.