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Sarah Connor verteidigt geplantes Großkonzert | BR24

© picture alliance/rtn

Die Sängerin Sarah Connor bei ihrem Auftritt für den ZDF-Jahresrückblick 2019

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    Sarah Connor verteidigt geplantes Großkonzert

    Stars wie Bryan Adams, Rea Garvey und Sarah Connor sollen bei einem Konzert für 13.000 Zuschauer in Düsseldorf auftreten - wenn die Corona-Lage dies zulässt. Sarah Connor nimmt Bedenken zwar ernst, verweist aber auf die Lage der Künstler.

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    Das für den 4. September geplante Konzert im Düsseldorfer Fußballstadion ist umstritten. Von der Stadt wurde es zwar genehmigt - doch Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), hat die Veranstaltungs-Pläne scharf kritisiert und rechtliche Zweifel angemeldet. Sarah Connor, Bryan Adams, Rea Garvey, Joris und Michael Mittermeier sollen vor 13.000 Zuschauern auftreten. Am Montag soll der Vorverkauf beginnen.

    Ob Konzert stattfindet, hängt von Corona-Zahlen ab

    Das Konzert soll nur stattfinden, wenn die Corona-Infektionszahlen das erlauben. Darauf wies Michael Brill, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der Düsseldorfer "Merkur Spiel-Arena", am Samstag hin. "Wir halten an der Veranstaltung fest", sagte er. Sollten die Infektionszahlen aber zu stark ansteigen, könne das Konzert nicht stattfinden und die Fans bekämen das Geld für die Tickets in vollem Umfang zurück.

    Für das Musik-Event gelten laut Brill "höchstmögliche Schutzmaßnahmen" - unter anderem eine strenge Maskenpflicht für die Zuschauer. Das Konzert sei von allen zuständigen Behörden genehmigt worden und rechtskonform. Auch Messen oder die Berliner Waldbühne hätten wieder größere Veranstaltungen geplant. Die Düsseldorfer Veranstalter verwiesen auch darauf, dass bei 13.000 Zuschauern im Stadion maximal ein Viertel der Kapazität genutzt werde.

    Sarah Connor sorgt sich um Musik-Branche

    Die Sängerin Sarah Connor zeigte Verständnis für Bedenken gegen das Großkonzert - verteidigte es aber auch. Bei Facebook schrieb die 40-Jährige, ihre Branche habe in den letzten Monaten "extrem gelitten". Es gehe ihr bei dem Konzert nicht um "Party machen", sondern um Jobs.

    "Ich habe vier Kinder, eines davon könnte man als besonders 'gefährdet' einstufen", schrieb Connor. Auch ihre Familie würde mit Spannung den Schulbeginn erwarten, auch ihre Kinder müssten in der Schule Masken tragen. "Seid gewiss, ich gehe auf keinen Fall leichtsinnig mit der Situation um. Aber: auch meine Branche hat in den letzten Monaten extrem gelitten", so die Sängerin. "Auch ich habe viele Freunde und Kollegen deren Existenzen mittlerweile bedroht sind."

    Connor: Teilnahme wegen Hygiene-Konzept

    Connor selbst beschäftige übers Jahr etwa 150 Personen, denen im März von heute auf morgen sämtliche Einnahmen weggebrochen seien. Für diese kämpfe niemand, "weil ständig gesagt wird, ihre Arbeit sei nicht systemrelevant."

    Nach Connors Informationen sei das geplante Konzert vorsichtig durchdacht und eng mit den Behörden erarbeitet und abgestimmt worden. Sonst hätte sie nicht zugestimmt. Wenn es stattfinde, sei sie dabei. Alles andere könne sie ihren Leuten gegenüber nicht verantworten.

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