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Sanders verlässt Posten als Trump-Sprecherin | BR24

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Abgang aus dem Weißen Haus: Sarah Sanders wird zum Ende des Monats ihr Amt als Sprecherin von US-Präsident Trump niederlegen. Ihr Verhältnis mit der Washingtoner Presse war stets angespannt, dennoch kommt ihr Abgang überraschend.

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Sanders verlässt Posten als Trump-Sprecherin

Abgang aus dem Weißen Haus: Sarah Sanders wird zum Ende des Monats ihr Amt als Sprecherin von US-Präsident Trump niederlegen. Ihr Verhältnis mit der Washingtoner Presse war stets angespannt, dennoch kommt ihr Abgang überraschend.

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Die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Sarah Sanders, scheidet überraschend aus dem Amt. "Nach dreieinhalb Jahren wird unsere wunderbare Sarah Huckabee Sanders das Weiße Haus am Ende des Monats verlassen", schrieb Trump auf Twitter. Die 36-Jährige werde in ihren Heimatstaat Arkansas zurückkehren. Er hoffe, sie werde dort für das Gouverneursamt kandidieren, schrieb Trump: "Sie wäre fantastisch."

Angespanntes Verhältnis mit der Hauptstadtpresse

Als Sprecherin des Weißen Hauses war sie wegen ihrer konfrontativen Art höchst umstritten, ihr Verhältnis mit der Hauptstadtpresse war stets angespannt. Unter Sanders wurden die täglichen Pressebriefings im Weißen Haus abgeschafft. Die Sprecherin bevorzugte es, sich in Interviews in Trumps Lieblings-TV-Sender Fox News zur Politik des Präsidenten zu äußern. Ihr wurde auch vorgeworfen, Journalisten zu belügen, was sie stets bestritt.

Trotz ihres schlechten Rufes in Journalistenkreisen kommt ihr Ausscheiden aus dem Weißen Haus überraschend. Anzeichen dafür hatte es nicht gegeben. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus zur Wiedereingliederung früherer Häftlinge unterbrach Trump das Programm und würdigte die "Kriegerin" Sanders. Sie sei "eine Freundin, eine Frau, eine großartige, großartige, wunderbare Person". Sie sei "sehr beliebt". Sanders sagte, sie habe bei ihrer Arbeit im Weißen Haus "jede Minute geliebt". Sie werde eine treue Unterstützerin Trumps und seiner Politik bleiben.

Wer neuer Sprecher oder neue Sprecherin des Weißen Hauses wird, war zunächst unklar. In Trumps Amtszeit hat es bereits eine Reihe von Wechseln auf wichtigen Posten gegeben - auch im Bereich Presse und Kommunikation.