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Russland gedenkt des Endes der Schlacht von Stalingrad | BR24

© pa/dpa/Kirill Braga

Teilnehmer der Parade zum 75. Jahrestag des Sieges der Roten Armee über die Wehrmacht

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    Russland gedenkt des Endes der Schlacht von Stalingrad

    Russland hat des Endes der Schlacht von Stalingrad vor genau 75 Jahren gedacht. 30.000 Menschen - darunter auch Kriegsveteranen - wohnten im heutigen Wolgograd einer Militärparade mit 1.400 Soldaten bei.

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    Die russischen Streitkräfte zeigten bei der Parade hochmoderne Waffen wie die Luftabwehrsysteme S-400 und Iskander, die Mehrfachraketenwerfer Smertsch und Tornado. Russlands Präsident Putin rief seine Landsleute auf, sich an den Taten der Väter und Großväter ein Beispiel zu nehmen.

    "Die sowjetischen Soldaten haben sich tief in den zerfetzten Boden eingegraben und jedes Haus, jede Straße zu einer unbezwingbaren Festung gemacht." Wladimir Putin

    Das Land habe sich als - so wörtlich - unbezwingbare Festung erwiesen.

    Zwei Millionen Tote

    Die fünf Monate langen Kämpfe um Stalingrad gelten als die blutigste Schlacht der Geschichte: Die Zahl der getöteten Soldaten und Zivilisten wird auf um die zwei Millionen Menschen geschätzt. Als die Deutschen am 2. Februar 1943 kapitulierten, war die Stadt eine Trümmerlandschaft.

    Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs

    Nach der Kapitulation der letzten Einheiten der sechsten Armee unter Generalfeldmarschall Paulus gingen rund 100.000 Wehrmachtssoldaten in die Gefangenschaft, nur wenige tausend kehrten nach Deutschland zurück. Die Schlacht von Stalingrad gilt als Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs.

    Soldatenfriedhöfe als Zeichen der Versöhnung

    Als Zeichen der Versöhnung nach dem Krieg haben Russen und Deutsche in den vergangenen Jahrzehnten große Soldatenfriedhöfe bei Wolgograd angelegt. Allein in der deutschen Kriegsgräberstätte Rossoschka sind die Namen von 25.000 Toten eingraviert. Noch immer werden in Wolgograd sterbliche Überreste von Soldaten beider Seiten gefunden und beigesetzt.