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RKI: Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt leicht | BR24

© dpa-Bildfunk/Anupam Nath

Impfstoffampullen: Das Vakzin soll helfen, die Corona-Pandemie einzudämmen. In Deutschland infizierten sich aktuell mehr als 18.000 Menschen.

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    RKI: Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt leicht

    Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert-Koch-Institut 18.678 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Damit stieg die Zahl der Fälle auf 2.019.636 in Deutschland. Der R-Wert sinkt auf knapp unter 1.

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    • BR24 Redaktion

    Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 18.678 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden, wie das RKI am Samstagmorgen bekanntgab. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 2.019.636. Noch am Vortag waren 22.368 Neuinfektionen gemeldet worden. Dabei ist zu beachten, dass die tatsächliche Gesamtzahl noch deutlich höher liegen dürfte, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    Außerdem wurden 980 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Der bisherige Höchststand von 1.244 neuen Todesfällen war am Donnerstag gemeldet worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

    Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland liegt bei 139,2

    Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Samstagmorgen bei 139,2. Am Tag zuvor lag sie bei 146,1. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch aktuell enorm: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 268,3 und Sachsen mit 255,8. Den niedrigsten Wert hat Bremen mit 80,0. Bundesweit ist die 7-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen nach RKI-Daten vom Freitag leicht gesunken.

    Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 45.974. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.657.900 an.

    Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Freitag bei 0,99 (Vortag: 1,02). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 99 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

    Krisengipfel bereits nächste Woche

    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken. Wegen der hohen Infektionszahlen gilt seit Mitte Dezember in ganz Deutschland ein harter Lockdown, der vorerst bis zum 31. Januar befristet ist.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will aber bereits in der kommenden Woche den nächsten Corona-Krisengipfel mit den Länder-Regierungschefs abhalten. Das sagte Merkel in einer CDU-Präsidiumssitzung und plädierte auch für eine Verschärfungen der Restriktionen. RKI-Direktor Lothar Wieler hatte zuvor am Donnerstag den derzeitigen Lockdown als unzureichend bezeichnet.

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