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Corona-Teststation in der Innenstadt.

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    RKI registriert 1.076 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 10,3

    Das Robert Koch-Institut meldet 1.076 neue Positiv-Tests. Das sind 1.364 weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 10,3 von 11,6 am Vortag. 91 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

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    • BR24 Redaktion

    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.076 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.52 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 2.440 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 91 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 102 Tote gewesen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.270 angegeben.

    Sieben-Tage-Inzidenz sinkt im weiter Wochenvergleich

    Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 10,3 an (Vortag: 11,6; Vorwoche: 18,6). Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3.720.031 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit rund 3,59 Millionen an.

    Einstellige Inzidenzwerte in Franken

    Die Inzidenz in der Stadt Schwabach liegt seit heute bei null. Damit hat Schwabach in Mittelfranken das niedrigste Infektionsgeschehen und ist eine von vier bayerischen Städten beziehungsweise Landkreisen mit einer Nullerinzidenz. Allgemein hält sich in Mittelfranken die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner und Woche niedrig.

    Die im Verhältnis meisten Fälle werden nach wie vor in der Stadt Nürnberg gemeldet, hier sank der Wert auf 24,3. Einstellige Inzidenzwerte weisen die Landkreise Roth (2,4), Erlangen-Höchstadt (4,4), Nürnberger Land (6,4), Weißenburg-Gunzenhausen (7,4), Ansbach (7,6), Neustadt-Aisch/Bad Windsheim (8,9) und die Stadt Erlangen (8,9) auf.

    Inzidenz in Bayreuth steigt leicht an

    Der Landkreis Wunsiedel ist die einzige Region in Oberfranken, in der die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell null beträgt. Nach RKI-Angaben ist das Infektionsgeschehen in der Stadt Bayreuth demnach von Null auf 1,3 zuletzt leicht angestiegen (Stand: 18.06.21, 03.12 Uhr). Am drittniedrigsten ist der Anstieg an Corona-Neuinfektionen im Landkreis Bayreuth mit durchschnittlich 2,9 Fällen. Die Stadt Bamberg überschreitet mit einem Inzidenzwert von 33,6 als einzige oberfränkische Kommune die 30er Marke.

    In ganz Bayern sind laut RKI seit gestern (17.06.) 219 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat bei 12,0. 14 weitere Todesfälle, die in Verbindung mit dem Virus stehen, sind hinzugekommen.

    R-Wert bleibt unter 1 - Infektionsgeschehen nimmt ab

    Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagnachmittag bei 0,72 (Vortag: 0,71). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 72 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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