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RKI meldet 14.714 Corona-Neuinfektionen | BR24

© picture alliance/Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die Zahl der Corona-Tests hat seit dem Frühjahr stark zugenommen. Dennoch ist die Steigerung der Zahl der Neuinfektionen sehr hoch. (Symbolbild)

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    RKI meldet 14.714 Corona-Neuinfektionen

    Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages so hoch wie nie. Das liegt aber auch an einer Datenlücke vom Donnerstag. Seit Beginn der Pandemie sind in Deutschland jetzt über 10.000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

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    • BR24 Redaktion

    Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen 14.714 neue Corona-Infektionen gemeldet, so viele wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland. Am Donnerstag und Freitag hatte das RKI registrierte Neuinfektionen von jeweils mehr als 11.000 Fällen berichtet - auch das waren Spitzenwerte seit Beginn der Pandemie.

    Datenlücke lässt Corona-Zahlen am Samstag steigen

    Da es allerdings am Donnerstag zeitweise zu Datenlücken bei der Übermittlung von Infektionszahlen gekommen war, wären die Zahlen wohl schon am Freitag höher gewesen. In der Zahl an Neuinfektionen von Samstag dürften nun entsprechende Nachmeldungen enthalten sein. Auch am Samstagmorgen gab es aber zeitweise Unstimmigkeiten bei den angegebenen Zahlen.

    Durch einen Ausfall eines Webservers waren am Donnerstagnachmittag laut RKI Übermittlungen von den Gesundheitsämtern zu den zuständigen Landesbehörden und von denen zum RKI knapp drei Stunden lang gestört gewesen. Anschließend habe der Server aber wieder funktioniert. Die fehlenden Daten sollten am Freitag automatisch im Laufe des Tages übermittelt worden sein und somit in der Publikation vom Samstagmorgen erscheinen. Die Größe der Datenlücke war zunächst nicht bekannt. Betroffen von der Panne waren zum Beispiel Corona-Hotspots in Nordrhein-Westfalen.

    Zudem sind die jetzigen Werte nur teilweise mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden. Zu Beginn der Pandemie waren es nur wenige Hunderttausend, mittlerweile werden Woche für Woche über eine Million Corona-Tests durchgeführt.

    Über 10.000 Tote durch Corona in Deutschland

    Insgesamt haben sich laut Angaben des RKI in Deutschland 418.005 Menschen mit dem Virus infiziert (Stand: 24.10., 00.00 Uhr). 10.003 Menschen sind demnach seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das sind 49 Mehr als am Vortag.

    Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,23 (Vortag: 1,11). Das bedeutet, dass zehn Infizierte etwa zwölf weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

    Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen liegt dieser Wert nun bei 1,30 (Vortag: 1,23). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

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