BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© picture alliance/dpa | Andreas Arnold
Bildrechte: picture alliance/dpa | Andreas Arnold

Schild zur Maskenpflicht

65
Per Mail sharen

    RKI: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt bundesweit wieder unter 100

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 11.336 neue Corona-Positiv-Tests. Das sind 7.149 weniger als am Freitag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter, auf nun 96,5. Auch in Bayern liegt diese nun erstmals seit zwei Monaten unter 100.

    65
    Per Mail sharen
    Von
    • BR24 Redaktion

    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals seit dem 20. März wieder die Schwelle von 100 unterschritten. Nach Stand des RKI-Dashboards von 04.56 Uhr lag der Wert am Freitag bei 96,5 (20. März: 99,9).

    Stetig sinkende Neuinfektionen seit Ende April im Bundestrend

    Am Vortag hatte das RKI die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 103,6 angegeben, am Freitag vor einer Woche mit 125,7. Einen Höchststand hatte die bundesweite Inzidenz während der dritten Welle am 26. April mit 169,3 erreicht. Der bisher höchste Inzidenz-Wert hatte bei 197,6 am 22. Dezember vergangenen Jahres gelegen.

    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.336 Corona-Neuinfektionen. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 18.485 Neuansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 190 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 284 Tote gewesen.

    Oberpfalz mit teils niedrigsten Inzidenzwerten in Bayern

    In den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab und Landsberg am Lech liegen die Inzidenzwerte bei 34,9 bzw. 38,2, der Landkreis Würzburg verzeichnet 41,3. Diese Regionen sind laut RKI-Dashboard die drei mit den geringsten Werten im Freistaat. Zudem liegen einige weitere Kreise mittlerweile unter der Inzidenz von 50. Am höchsten sind die Inzidenzen weiterhin in den Städten Coburg (284,3), Schweinfurt (260,2) und Memmingen (218).

    Coburg weiter mit Spitzenwert bei Inzidenz - Zusatz-Impfdosen sollen helfen

    Coburg liegt damit an der Spitze aller Landkreise und kreisfreien Städte nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland. Nach Angaben von Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) bekommt die Stadt ein Sonderkontingent von 3.200 Impfdosen zugewiesen, um die Pandemie schneller bekämpfen zu können.

    Durchschnittswert in Bayern erstmals seit zwei Monaten unter 100

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Bayern ist am Freitag erstmals seit fast zwei Monaten auf unter 100 gefallen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche auf 100.000 Einwohner im bayernweiten Durchschnitt mit 95,3 an. Damit liegt Bayern knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 96,5. Die Zahl der Neuinfektionen in Bayern lag laut RKI am Freitag bei 1.878.

    Bislang sind 14.551 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion im Freistaat gestorben. Das sind 15 mehr als am Vortag. Insgesamt liegen in Bayern nur noch fünf Kreise und kreisfreie Städte über einer Inzidenz von 100. Mittlerweise weisen 54 Regionen eine Inzidenz von weniger als 100 auf, davon liegen acht sogar unter 50.

    Sieben Bundesländer liegen weiterhin über dem Inzidenz-Wert von 100

    Die Inzidenz-Wert von 100 überschreiten weiterhin die Bundesländer Baden-Württemberg (119,1), Hessen (109,0), Nordrhein-Westfalen (103,4), Saarland (101,8) und Sachsen-Anhalt (103,4) auf. Die bundesweit höchste Inzidenz verzeichnen Sachsen (133,9) und Thüringen (148,5).

    Über 3,25 Millionen Infizierte gelten als wieder genesen

    Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.577.040 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.259.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85.848.

    Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,82). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

    "Darüber spricht Bayern": Der BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!