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Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 23.804 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

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RKI meldet leicht gestiegene Inzidenz von 160,7

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland bleibt auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) registrierte in den letzten 24 Stunden über 23.000 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz und auch der R-Wert steigen nach der Oster-Delle weiter.

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  • BR24 Redaktion

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 23.804 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 219 neue Todesfälle verzeichnet. Am Samstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 24.097 Neuinfektionen und 246 neue Todesfälle verzeichnet.

In seinem aktuellen Lagebericht von Freitagabend schreibt das RKI: "Nach einem vorübergehenden Rückgang der Fallzahlen über die Osterfeiertage setzt sich der starke Anstieg der Fallzahlen fort." Besonders in den jüngeren Altersgruppen seien die Zahlen gestiegen.

Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 160,7

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag nach RKI-Angaben vom Samstagmorgen bundesweit bei 160,7. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,1 angegeben, vor vier Wochen hatte sie noch bei 99,9 gelegen.

Die Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung und Lockerung von Corona-Maßnahmen. Das Bundeskabinett billigte vergangenen Dienstag den Entwurf für ein verschärftes Infektionsschutzgesetz. Dieser sieht bundesweit einheitliche nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr in allen Landkreisen und kreisfreien Städten ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 vor.

Hohe Werte in Bayern

In Bayern ist die Zahl der Neuinfektionen um 3.951 auf jetzt 23.933 gestiegen. Zudem wurden binnen 24 Stunden 31 Todesfälle verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 182,4.

R-Wert steigt auf 1,24

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 1,24 (Vortag: 1,18). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 124 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.123.077 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.765.100 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 79.847.

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Menschen aus sozial benachteiligten Regionen in Deutschland haben ein deutlich höheres Risiko, am Corona-Virus zu erkranken oder daran zu sterben als Menschen aus wohlhabenden Regionen. Darauf weisen zwei Studien des Robert-Koch-Instituts hin.

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