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Tests werden in einem Labor analysiert

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    Deutschlandweiter Inzidenzwert bei 129,7

    In den vergangenen 24 Stunden sind dem Robert Koch-Institut 17.176 Neuinfizierte gemeldet worden. Der Inzidenzwert stieg damit auf 129,7. Bayernweit wurden rund 2.800 neue Fälle gemeldet, wobei noch immer die Stadt Hof den höchsten Wert aufweist.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die Zahl der Übertragungen von Covid-19 in der Bevölkerung nimmt bundesweit deutlich zu: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 17.176 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 129,7 (Vortag: 124,9). Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben.

    90 Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 75.870. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,75 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

    Auch in Bayern steigt die Zahl der Infizierten

    In Bayern haben sich in den letzten 24 Stunden rund 2.800 Menschen (2.817) neu mit dem Virus infiziert. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 135,8 pro 100.000 Einwohner. Am Vortag lag der Wert laut RKI noch bei 130.

    Die höchsten Werte vermelden im Freistaat nach wie vor die Stadt Hof (353,1), der Landkreis Cham (322,7), der Landkreis Kulmbach (315,8) und der Landkreis Schwandorf (289,4). 43 neue Sars-Cov-2-Fälle vermeldet der Landkreis Amberg-Sulzbach, der damit bei einem 7-Tage-Inzidenzwert von 263,0 liegt. Auch der Landkreis Hof weist zehn neue Fälle und einen Inzidenzwert von 254,2 aus.

    Sterberate in Uni-Kliniken gesunken

    Die Sterberate bei Covid-19-Patienten ist in deutschen Unikliniken einer Studie zufolge im Laufe des Jahres 2020 deutlich gesunken. Das kann aus Sicht der Wissenschaftler ein Beleg für verbesserte Behandlungen und zunehmende Erfahrung der Klinikteams in der Pandemie sein, teilte eine Forschungsgruppe der Universität Erlangen mit. Sie untersuchte Klinikaufenthalte von rund 1.300 Covid-19-Patienten in 14 deutschen Unikliniken von Januar bis September 2020.

    Die gute Nachricht: Die Analyse zeigt einen Rückgang der durchschnittlichen Sterberate von anfangs 20,7 Prozent (Januar bis April) auf 12,7 Prozent (Mai bis September).

    Jeder dritte Beatmete stirbt noch immer

    Dabei gibt es aber auch viele Wermutstropfen: Insgesamt starb von Januar bis September in den 14 Unikliniken fast ein Fünftel aller Covid-Patienten (18,8 Prozent). Bei beatmeten Menschen lag die Sterberate im ersten Abschnitt von Januar bis April sogar bei 39,8 Prozent. Im späteren Zeitraum von Mai bis September sank sie leicht auf rund ein Drittel (33,7 Prozent).

    Die Ergebnisse bestätigen Beobachtungen aus dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). Auch sie sieht auf Intensivstationen Lehren aus der ersten Welle und Fortschritte beim Vermeiden schwerer Krankheitsverläufe.

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