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Rhythmusstörungen im Reich der Tiere | BR24

© pa/dpa/Patrick Seeger

Rehkitz

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    Rhythmusstörungen im Reich der Tiere

    Während wir Menschen ein weißes Weihnachten schon irgendwie nett fänden, freuen sich viele Tiere über ausbleibenden Schnee und Frost. Aber nicht alle.

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    Dezembertemperaturen über 10 Grad, das hat Auswirkungen: Igel und Fledermäuse, sonst schon längst im Tiefschlaf um diese Jahreszeit, streunen noch auf Nahrungssuche durch die Landschaft. Wenigstens haben sie kein allzu großes Problem mit den ausbleibenden Minusgraden – sie pennen halt einfach später.

    Anders sieht’s bei vielen Insekten aus: Für Hummeln und Wildbienen kann die Situation schnell lebensbedrohlich werden. Durch die warmen Temperaturen werden sie aus ihren Winterquartieren gelockt, aber das Nahrungsangebot ist dürftig: Keine Blüten, kein Nektar. Kommt dann ein später Winter wird’s brenzlig, die Kraftreserven reichen nicht.

     Richtig gut kommen Rehe, Rothirsche, Mäusebussarde oder Schleiereulen mit der Situation klar.

     "Bleiben Schnee und Frost aus, ist die Nahrungssuche für Wildschweine, Reh- und Rotwild sowie Sing- und Greifvögel einfach: Der Boden ist weich, die Insekten sind aktiver und manche Pflanzen beginnen bereits frisch auszutreiben." Dr. Andreas Kinser, Forstexperte der Deutschen Wildtier Stiftung

    Aber trotzdem: Aus dem Rhythmus kommen auch sie ….