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Wieder Panne an Regierungsflieger - Maas verspätet zur UN | BR24

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Nach der Landung der "Konrad Adenauer" in New York ist ein Reifenschaden festgestellt worden. Der Airbus A340 musste abgeschleppt werden. Außenminister Maas verspätete sich zur Sitzung des UN-Sicherheitsrats.

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Wieder Panne an Regierungsflieger - Maas verspätet zur UN

Nach der Landung der "Konrad Adenauer" in New York ist ein Reifenschaden festgestellt worden. Der Airbus A340 musste abgeschleppt werden. Außenminister Maas verspätete sich zur Sitzung des UN-Sicherheitsrats.

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Beim ersten Einsatz des Regierungsfliegers "Konrad Adenauer" nach einer Generalüberholung hat es gleich wieder eine Panne gegeben. Nach der Landung in New York mit Außenminister Heiko Maas (SPD) an Bord wurde ein Reifenschaden festgestellt.

Das Flugzeug konnte wegen des Schadens nicht selbstständig in seine Parkposition auf dem Airport fahren: "Wir haben Probleme mit einem Reifen, so dass wir geschleppt werden müssen", gab der Pilot durch.

Maas verspätet sich

Der Airbus A340 war am frühen Montagmorgen in Berlin losgeflogen. Die "Konrad Adenauer" war zuvor vier Monate lang generalüberholt worden.

Minister Maas traf wegen der Panne nicht pünktlich zu einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates ein, dessen Vorsitz die Bundesrepublik nun übernimmt. Ein gemeinsamer Auftritt mit dem französischen Außenminister Jean-Yves Le Drian musste verschoben werden.

Deutsche Unpünktlichkeit wird zur Regel

Damit verspätet sich erneut ein Regierungsmitglied infolge einer "Konrad Adenauer"-Panne, nachdem die Maschine Ende November mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) an Bord auf dem Weg zum G20-Gipfel in Buenos Aires Probleme mit gleich zwei Funksystemen hatte. Merkels Flug wurde abgebrochen und die Maschine zum Flughafen Köln/Bonn geleitet, die Kanzlerin kam erst später zum Gipfel.

Auch Bundespräsident schon gestrandet

Ebenfalls im November hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wegen eines Triebwerksdefekts der "Konrad Adenauer" stundenlang in Südafrika ausharren müssen, im Juni hatte ein Schaden der Maschine einen Start Steinmeiers nach Weißrussland verhindert.

Auch Finanzminister Scholz hatte bereits vor der G20-Panne schlechte Erfahrungen mit dem Flugzeug gemacht: Im Oktober hatten Nagetiere bei einem Stopp in Indonesien wichtige Kabel der "Konrad Adenauer" angeknabbert, Scholz kehrte per Linienflug von der Tagung des Internationalen Währungsfonds zurück.