BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Regionale Fahrverbote in Tirol: 2.400 Autos gestoppt | BR24

© pa/dpa

Regionale Fahrverbote in Tirol

8
Per Mail sharen

    Regionale Fahrverbote in Tirol: 2.400 Autos gestoppt

    Bei regionalen Fahrverboten in Tirol sind am Wochenende rund 2.400 Fahrzeuge bei Umfahrungsversuchen gestoppt worden. Sie wurden südlich der bayrischen Grenze an drei Kontrollpunkten an der Zufahrt zu Nebenstraßen und umliegenden Orten gehindert.

    8
    Per Mail sharen

    Rund 2.400 Autos sind am Wochenende in Österreichs Bundesland Tirol bei Umfahrungsversuchen gestoppt worden. Sie wurden südlich der bayrischen Grenze an drei Kontrollpunkten an der Zufahrt zu Nebenstraßen und umliegenden Orten gehindert und zurück auf die Fernpass-Route (Bundesstraße 179) gewiesen, wie Tirols Landeschef Günther Platter am Montag mitteilte.

    Starker Reiseverkehr: Zwei Abfahrten gesperrt

    Aufgrund des starken Reiseverkehrs hatte das Bundesland zwei Abfahrten für Durchreisende gesperrt. Mit diesem Schritt soll die Nutzung von Ausweichstrecken bei Stau verhindert werden.

    Das Verbot gilt an den Wochenenden bis zum 13. September jeweils von Samstag 7.00 Uhr bis Sonntag 19.00 Uhr in beiden Richtungen. Der Ziel- und Anrainerverkehr ist von den Fahrverboten ausgenommen.

    Tiroler Landesregierung will an Fahrverboten festhalten

    Die Landesregierung fühlt sich durch die hohe Anzahl der abgewiesenen Fahrzeuge bestärkt darin, "an dieser Maßnahme weiterhin festzuhalten", so die Verkehrsreferentin für Tirol, Ingrid Felipe. Die betroffenen Autofahrer hätten zumeist verständnisvoll auf die Zurückweisung durch die Polizei reagiert. Für die Regionen Innsbruck und Kufstein bestehe weiter kein Handlungsbedarf. Sollte sich die Verkehrssituation dort gravierend verschlechtern, könnten die Fahrverbote jedoch umgehend auch in diesen Großräumen aktiviert werden, so Landeshauptmann Günther Platter.

    Im Sommer 2019 und im vergangenen Winter war es bereits zu wesentlich umfassenderen Fahrverboten gekommen. Betroffen waren damals zehn Ausweichrouten im Raum Kufstein und auf dem Weg zum Brenner. Die Behörden analysieren, ob im Laufe der nächsten Wochen die Fahrverbote ausgeweitet werden. Der Schritt soll die Anwohner in den Anrainer-Gemeinden auf den Transitstrecken vor allem Richtung Italien entlasten. Die Bürger dort klagen über Lärm, Gestank und Stau auch in ihren kleinen Orten. 

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!