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Razzia gegen Rechtsextremisten in vier Bundesländern | BR24

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Razzia gegen Rechtsextremisten in vier Bundesländern

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Razzia gegen Rechtsextremisten in vier Bundesländern

In vier Bundesländern hat die Bundesanwaltschaft Wohnungen von mutmaßlichen Rechtsextremisten durchsuchen lassen. Es geht um den Verdacht der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Festnahmen seien bislang nicht erfolgt.

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Die Bundesanwaltschaft ist in mehreren Bundesländern gegen eine rechtsextremistische Gruppierung vorgegangen. Dabei wurden die Wohnungen von sechs Beschuldigten sowie von vier Nicht-Tatverdächtigen in Sachsen-Anhalt, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen durchsucht, wie der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mitteilte.

Sechs Beschuldigte

Festnahmen seien bislang nicht erfolgt. Die sechs Beschuldigten, nach bisherigen Ermittlungen mit rechtsextremistischer Gesinnung, stehen im Verdacht, "eine kriminelle Vereinigung gegründet und sich an ihr mitgliedschaftlich beteiligt zu haben". Sie sollen im vergangenen Jahr innerhalb der Gruppierung "Wolfsbrigade" die Untergruppierung "Sturmbrigade" gebildet haben. Diese soll die Aufgabe eines "bewaffneten Arms" der Gruppierung "Wolfsbrigade" haben, wie der Generalbundesanwalt mitteilte.

Durchsuchungen sollen Klarheit bringen

Erklärtes Ziel der Gruppierung sei das "Wiedererstarken eines freien Vaterlandes" nach dem "germanischen Sittengesetz". Es besteht laut Generalbundesanwalt der Verdacht, dass diese Ziele auch mit Gewalt durchgesetzt werden sollen. Mit den Durchsuchungen sollten am Dienstag unter anderem nähere Erkenntnisse über die Gruppierung "Sturmbrigade" erlangt und geklärt werden, ob die Beschuldigten über Waffen verfügen. Mit den Ermittlungen ist das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt beauftragt.