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Rapper in U-Haft: Trump fordert Freiheit für ASAP Rocky | BR24

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Gegen den in Schweden inhaftierten US-Musiker ASAP Rocky wurde Anklage wegen Körperverletzung erhoben. Trump stärkt ihm den Rücken und schlägt gegenüber Schwedens Regierung scharfe Töne an.

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Rapper in U-Haft: Trump fordert Freiheit für ASAP Rocky

Gegen den in Schweden inhaftierten US-Musiker ASAP Rocky wurde Anklage wegen Körperverletzung erhoben. Trump stärkt ihm den Rücken und schlägt gegenüber Schwedens Regierung scharfe Töne an.

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Schon vor einigen Tagen hatte US-Präsident Donald Trump mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven telefoniert und sich für den nach einer Schlägerei in Stockholm inhaftierten Rapper ASAP Rocky eingesetzt.

Nach dem Telefonat hatte Trump die Hoffnung geäußert, dass der so Trump wörtlich "sehr talentierte Ministerpräsident" sich für die Freilassung des afroamerikanischen Musikers einsetzen werde. Dass die schwedische Justiz unabhängig von Regierungsanweisungen arbeitet, hatte der schwedische Ministerpräsident jedoch bereits im Telefonat mit Trump deutlich gemacht.

Trump "sehr enttäuscht" von Löfven

Weil ASAP Rocky immer noch in Untersuchungshaft sitzt und sich am Dienstag wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten muss, schaltete sich Trump erneut ein. Er sei "sehr enttäuscht" über Schwedens Ministerpräsident und dessen Unfähigkeit zu handeln, schrieb Trump auf Twitter. Schweden habe "unsere afroamerikanische Gemeinde im Stich gelassen", kritisierte Trump und forderte das Land auf, Amerikaner fair zu behandeln.

Trump: "Auf wirkliche Kriminalität konzentrieren"

In einem weiteren Tweet forderte Trump die Freilassung von ASAP Rocky. Amerika mache so viel für Schweden. Aber umgekehrt scheine dies nicht zu funktionieren. Schweden solle sich auf seine wirklichen Kriminalitätsprobleme konzentrieren, schrieb Trump.

Schon kurz nach seinem Amtsantritt hatte Trump Schweden und Deutschland wegen angeblich massiver Kriminalitätsprobleme durch syrische Einwanderer kritisiert. Dabei bezog sich Trump auf Berichte in seinem Lieblingssender "FoxNews" und im rechtsgerichteten Internetangebot "Breitbart News".

Durch seinen Einsatz für den schwarzen Rapper hofft Trump auf bessere Zustimmungswerte unter den Afroamerikanern. Dabei unterstützt ihn der Musiker Kanye West.