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Querdenken-Demo: Rednerin vergleicht sich mit Sophie Scholl | BR24

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Lockdown-Prostest-Demo am 21.11. in Hannover

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    Querdenken-Demo: Rednerin vergleicht sich mit Sophie Scholl

    Sie fühle sich wie die NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl - mit dieser Aussage hat eine Rednerin bei der Querdenken-Demo in Hannover am Samstag Entrüstung ausgelöst. Ein Twitter-Video, in dem sie zu sehen ist, wurde über eine Million mal geklickt.

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    Bei einer "Querdenken"-Demonstation gegen die Corona-Maßnahmen am Samstag in Hannover hat eine Rednerin mit einem Auftritt heftige Reaktionen im Netz ausgelöst.

    Auf einem Video, das bei Twitter bis zum Sonntagmorgen über eine Million Mal angeklickt und mehrere Tausend Male kommentiert wurde, ist eine junge Frau zu sehen, die auf einer kleinen Bühne in der Nähe der Oper zum Publikum spricht und sich mit "Sophie Scholl" vergleicht - da sie sich wie diese, zur Zeit des Nationalsozialismus, im Widerstand befände. Allerdings gegen die Corona-Politik der Regierung.

    Ordner wirft Rednerin Holocaust-Verharmlosung vor

    Nach wenigen Sätzen taucht ein junger Mann vor der Bühne auf. "Für so einen Schwachsinn mache ich doch keinen Ordner mehr", protestiert er und reicht der Frau seine orangefarbene Warnweste. Es handele sich um eine "Verharmlosung des Holocausts", die "mehr als peinlich" sei, so der Ordner.

    Die Rednerin entgegnet daraufhin: "Ich habe doch gar nichts gesagt." Dann beginnt sie zu weinen und wirft ihr Mikrofon weg. Polizisten erscheinen und geleiten den Mann von der Bühne weg. In einem später geposteten Ausschnitt ist die Frau erneut zu sehen. Sie gibt sich "schockiert", dass sie von einem "Passanten", beleidigt worden sei.

    Respekt für den Protest gegen den Scholl-Vergleich

    Zahlreiche Twitter-Nutzer markierten das Video mit "Gefällt mir", während des Auftritts der Frau ist vereinzelt Applaus zu hören. Doch in den Kommentarspalten finden sich auch Empörung und Ablehnung: Die Parallelen zu Sophie Scholl seien verantwortungslos, die Gleichsetzung mit dem Mitglied der studentischen Widerstandsgruppe "Weiße Rose" zur NS-Zeit sei beschämend.

    Der junge Mann bekommt dagegen mehrfach Zuspruch. Ein Nutzer etwa schrieb: "Respekt für den Ex-Ordner, der die Verhöhnung der realen Holocaust-Opfer erkannte und sich dagegen stellte."

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