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Protest in London: Trump als Baby mit Windeln und auf Gold-Klo | BR24

© dpa-Bildfunk/Jacob King

Protest gegen Trump-Staatsbesuch in London. Donald Trump sitzt auf einer Gold-Toilette.

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Protest in London: Trump als Baby mit Windeln und auf Gold-Klo

Fantasievoll haben Demonstranten in London gegen den Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump demonstriert. Sie ließen einen Ballon steigen, der Trump als Baby mit Windeln zeigt. Am Trafalgar Square sitzt eine Trump-Statue auf einer Goldtoilette.

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Auf fantasievolle Weise haben Demonstranten am Dienstag in London ihrem Unmut über den Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump Luft gemacht

Trump in Windeln und mit heruntergelassener Hose auf Goldtoillette

Sie bereiteten einen Protestballon in Form eines riesigen Trump-Babys in Windeln vor, um ihn am Parlament aufsteigen zu lassen. Nicht weit davon entfernt - am Trafalgar Square - bauten sie eine knapp fünf Meter große sprechende Donald-Trump-Figur auf, die mit heruntergelassener Hose auf einer Goldtoilette sitzt.

Oppositionsführer Jeremy Corbyn war nicht beim Staatsbankett zu Trumps Ehren

Dort wurden Tausende Demonstranten erwartet, einige Medienberichte gingen sogar von bis zu 250.000 Menschen aus. Die Organisatoren werfen Trump Sexismus und Rassismus vor. Als Redner hat sich auch der Chef der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, angemeldet. Aus Protest gegen den US-Präsidenten war er dem Staatsbankett zu Ehren Trumps am Montagabend im Buckingham-Palast fern geblieben.

US-Präsident mischt sich in britische Politik ein

Trump hatte sich zu Beginn seines Besuchs bereits ein Twitter-Scharmützel mit Londons Bürgermeister Sadiq Khan geliefert. Ärger verursachte der US-Präsident auch, weil er - entgegen diplomatischen Gepflogenheiten - für den britischen Ex-Außenminister Boris Johnson als Nachfolger der scheidenden Premierministerin Theresa May geworben hatte.

Mays Abschied: Trump treffen und dann gehen

May hatte vor etwas mehr als einer Woche ihren Rücktritt als Parteichefin angekündigt. Drei Mal war sie zuvor mit ihrem Abkommen über den EU-Austritt im Parlament gescheitert. Bis Ende Juli soll sie von ihrem Nachfolger auch als Regierungschefin abgelöst werden. Ein gutes Dutzend Bewerber hat bereits den Hut in den Ring geworfen.

© dpa-Bildfunk/Alex Brandon

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